„Spechte“ trotzen Delbrück einen Punkt ab
Bild: Nieländer
Selbst in Überzahl fehlten Kamil Orhan (vorne) und dem SV Spexard gestern Nachmittag die Mittel, um gegen den Delbrücker SC einen Treffer zu erzielen.
Bild: Nieländer

Die ersten 20 Minuten diktierten die Gäste das Geschehen. „Wir haben es leider versäumt, in der Anfangsphase gleich ein Tor zu machen“, ärgerte sich DSC-Trainer Alfons Beckstedde, „denn ab der 25. Minute haben wir den Faden verloren.“ Doch auch die letzten Minuten des ersten Durchgangs gehörten den Gästen. So klärte Thomas Wieckowicz einen Yildiz-Kopfball auf der Linie (36.), während Torwart Roman Benzel einen Braune-Freistoß über die Latte lenkte (44.).

SV Spexard: Benzel – Niermann, Biehl (62. Walcott), Jäger, Igrek – Maruschke, Dagdelen, Wieckowicz (86. Aistermann), Berenbrinker – Forthaus (80. Fentroß), Orhan

Gelbe Karten: Jäger, Wieckowicz, Forthaus, Igrek, Dagdelen, Orhan / –
Rote Karte: – / Yildiz

Zuschauer: 260

Die letzte halbe Stunde spielte Spexard in Überzahl. Yildiz sah Rot, nachdem er Timo Niermann am Boden liegend gewürgt hatte. „Meine Mannschaft ist anscheinend noch zu jung und unerfahren, um mit solchen Überzahlsituationen fertig zu werden“, suchte Fialho nach einer Erklärung für das vergebliche Anrennen der „Spechte“. Stefan Forthaus (66.), Björn Berenbrinker (69.) und Assis Igrek (74.) scheiterten in aussichtsreichen Positionen.

Delbrück suchte nun verstärkt die Zweikämpfe, provozierte Fouls in der Hoffnung auf einen Platzverweis gegen Spexard. Doch Schiedsrichter Dr. Alexander Koch aus Hamburg beließ es beim gelben Karton. Seinen siebten Saisonpunkt verdankt Spexard auch dem verlängerten Rücken von Dominik Jäger, der sich in der 83. Minute einem Schuss von Kuhn in die Quere stellte.

Fialhos Fazit fällt positiv aus: „Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie gewillt ist, die Liga zu halten.“

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