Spexard und Mastholte im Finale des Kreispokals
Bild: Dünhölter
Im Landesligaduell um den Einzug ins Kreispokalfinale hatten Özcan Sehit (l.) und der SV Avenwedde klar das Nachsehen gegenüber Charbel Abdullahat und dem SV Spexard.
Bild: Dünhölter

Halbfinale im Fußball-Kreispokal und Landesliga-Konkurrent SV Avenwedde als Gegner – diese Mischung schmeckt dem SV Spexard offensichtlich. Begnügten sich die „Spechte“ im vergangenen Jahr mit einem 3:1, so zogen sie Mittwochabend mit einem 6:1 (0:0)-Sieg beim SVA ins Finale ein.

„Drei Treffer haben wir uns selber reingetan“, ärgerte sich Avenweddes Trainer Robert Purkhart vor allem über die Höhe der Niederlage. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Durchgang zeigte er sich zufrieden: „Wir hätten selber in Führung gehen können“. Auch wenn die „Spechte“ da schon mehr Spielanteile hatten, wusste seine Mannschaft mit langen Bällen und schnellen Spielern zu gefallen.

 „Man muss wissen, wie man Avenwedde knackt“, lächelte SVS-Trainer Mehmet Dagdelen zufrieden und bezog sich dabei vor allem auf die erste Viertelstunde des zweiten Durchgangs. Nach einem Freistoß von Kayhan Kaya brachte Steffen Brück die Gäste in Führung (51.). „Wenn du gegen Spexard zurückliegst, wird es schwierig“, attestierte Purkhart seinem Team allerdings auch, in der entscheidenden Phase „geschlafen“ zu haben. So hatten Kaya und Charbel Abdullahat keine Mühe, mit einem Doppelschlag (62., 63.) die Weichen auf Finale zu stellen. Der Anschlusstreffer durch Kamil Orhan (76.) brachte Spexard nicht aus der Ruhe. Im Gegenteil, Stefan Forthaus per Foulelfmeter (79.), erneut Kaya (83.) und Lukas Rommel (89.) erhöhten sogar noch auf 6:1 für den SV Spexard.

Humorlos ist Rot-Weiß Mastholte ins Finale eingezogen. Der Landesligist gab sich beim 3:0 (2:0)-Auswärtserfolg bei Viktoria Rietberg keine Blöße, zeigte dem Bezirksligisten von der ersten Minute an klar die Grenzen auf und gewann hoch verdient.

„Die haben uns richtig ernst genommen“, stöhnte Rietbergs sportlicher Leiter „Wolla“ Grübel Mitte der ersten Halbzeit. Da führten die Mastholter durch die Tore von Lukas Althoff (19.) und Corrado Modica (23.) bereits mit 2:0 und waren drauf und dran, das dritte Tor noch vor der Pause nachzulegen. Mit der aggressiven Spielweise der Gäste, die von der ersten Minute an die Viktoria in der eigenen Hälfte attackierte und kaum Zeit zum Luftholen ließen, kam die Elf von Trainer Tim Brinkmann nicht klar. Die Rietberger machten Fehler. „Zu viele“, sagte Grübel und sprach auch die unzähligen Standardsituationen gegen sein Team an. Den 3:0-Endstand für Mastholte besorgte

 Jannis Flaskamp in der 51. Minute. Die frühe Entscheidung freute RWM-Trainer Dirk Sellemerten: „Wir wollten auf keinen Fall eine Verlängerung und keine Verletzten.“

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