Spielen und so kranken Kindern helfen
Mitmachen, vorbeikommen und Gutes tun: (v. l.) Petra Schürmann (Bundesverband Kinderrheuma), Felix Backszat (RW Ahlen), der verletzt fehlt, Rolf Schürmann (Bundesverband Kinderrheuma), Marco Antwerpen (RW Ahlen) und Sendenhorsts Vorsitzender Hubert Terbeck.

 Und beide Vereine hoffen, dass ihre Fans, den guten Zweck mittragen und unterstützen. Mit den Einnahmen aus der Partie (19 Uhr) wird nämlich der Bundesverband Kinderrheuma unterstützt, der betroffenen Kindern und Jugendlichen mit deren Familien bei der Alltagsbewältigung hilft.

Um das Nützliche aber auch mit dem Angenehmen zu verbinden, vergessen beide Teams nicht, dass ihr Alltagsgeschäft auch was Feines ist. „Fußball macht einfach immer Spaß“, freut sich Ahlens Trainer Marco Antwerpen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Dass eine der beiden Fliegen die SG Sendenhorst sein wird, stört deren Trainer Uli Leifken so überhaupt gar nicht. „Meine Jungs können in Sachen Tempo und Kombinieren viel lernen“, verspricht der Übungsleiter des ehrgeizigen A-Ligisten aber auch, „dass wir uns nicht überrennen lassen wollen.“

Der Lerneffekt gilt ebenfalls für den Regionalligisten. Antwerpen will vor dem spielfreien Wochenende neue Systeme ausprobieren. „Besser gegen den Ball arbeiten“, will er sehen. Schon Dienstag geht es schließlich nach Erndtebrück, da muss das sitzen. Natürlich ohne Backszat, der seine Hacke pflegen muss, aber sonst mit allem, was laufen kann oder will – beide haben „Durchwechseln“ abgemacht.

 „Für die Show ist bestimmt eher RW Ahlen zuständig“, lacht Leifken. „Wir helfen aber ein bisschen mit.“ Hoffentlich viele Zuschauer begeistern, Geld einnehmen und entspannt und gepflegt eine Runde Pöhlen, was will man mehr? Auch wenn die wahre Show und der echte Star die Rheumahilfe für Kinder bleiben soll. Auf der Seite www.kinderrheuma.com kann sich jeder selbst über den Bundesverband Kinderrheuma mit Sitz in Sendenhorst informieren. Der Verein wird am Mittwoch auch für weitere Informationen mit einem Stand beim Benefizspiel vor Ort sein.

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