Spieler athletisch immer besser ausgebildet
Bild: Dünhölter
Mit seinen acht Saisontoren ist Aday Ercan (l.) SC Wiedenbrücks bester Torjäger hat somit wesentlichen Anteil an der guten Heimbilanz des Tabellenführers.
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„Dort ist man einfach zuhause“, sagt der jetzige Trainer des Fußball-Oberligisten SC Wiedenbrück schlicht und ergreifend. Das gelte auch für die Auftritte seines Teams im Wiedenbrücker Jahnstadion.

Der SC Wiedenbrück ist Tabellenführer und die in dieser Saison heimstärkste Mannschaft der höchsten Spielklasse Westfalens. Sieben Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche.

Warum insgesamt die Bedeutung des Heimvorteils für alle Mannschaften in den vergangenen Jahren eine rückläufige Tendenz aufweist, die Siege der Gastgeber knapper ausfallen, kann er nur erahnen. „Wenn mich jemand fragt, ob ich das erklären kann, fällt mir nur ein Wort ein. Nein“, sagt der 34-Jährige.

Er könne sich vorstellen, dass die taktische Ausrichtung der Gegner dabei eine Rolle spielt, die defensivere Herangehensweise der Gäste. Taktisch und athletisch seien alle Spieler zunehmend besser ausgebildet. Die Kicker seien somit disziplinierter geworden, besser als früher in der Lage, dem Gegner die Räume zu nehmen. Das klingt nach einem plausiblen Ansatz, denn aufgrund der effektiveren Arbeit des Kontrahenten gegen den Ball tun sich auch Hausherren schwerer zu treffen.

In der 1. Bundesliga hat die Torquote pro Spiel seit der Spielzeit 1987/1988 (3,14) mit Ausnahme von nur zwei Ausreißern (Spielzeiten 2013/2014 sowie 2018/2019) ständig unter drei gelegen. Vielleicht ein Fingerzeig, warum auch in der Oberliga Westfalen dank besser geschulter Spieler insgesamt weniger Tore fallen – auch für die Heimmannschaft.

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