Starke HSG schlägt Soest 32:29
Benjamin Zöllner lieferte mit elf Treffern eine starke Leistung beim Überraschungssieg über Soest ab.

 Der erste Sieg in dieser Handball-Oberligasaison ist für die HSG Gütersloh damit perfekt. Schon in den ersten Minuten machten die hochmotivierten Gütersloher deutlich, dass sie eine Reaktion zeigen wollten. Und mit jedem Tor glaubte die Mannschaft mehr daran, dass es klappen könnte, auch mal einen Gegner „von oben“ zu schlagen.

Die Gäste führten nur dreimal zu Beginn (0:1, 1:2 und 2:3). Dann übernahmen die Gütersloher mit 6:3 und 10:6 das Kommando. Trainer Matthias Wieling hatte gefordert, die Wurfquote zu verbessern, das gegnersiche Kreisläuferanspiel zu unterbinden und die Gegenstöße zu verwerten. Genau das waren die Sieggaranten verbunden mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung.

In der Abwehr kämpfte jeder hochkonzentriert für jeden. So wurden die Räume dicht gemacht. Und Torwart Daniel Plum parierte gerade in den entscheidenden Momenten wichtige Bälle. Der zweite Grund für die Überraschung war, dass die Gütersloher bei jeder Soester Defensivkonzeption die Lücken fanden.

HSG Gütersloh: Plum/Rogalski – Buhrmester, Zöllner (11), Schönhoff (1), Stockmann (2), Th. Harbert (1), Gast (2/1), Stammeier (n.e.), Pries (5), Ch. Harbert (5/1), Ziegler (1), Haubrock (4)
Das Selbstvertrauen wuchs mit jeder Minute. Und deshalb brachten auch Rückschläge wie vergebene Siebenmeter die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Endlich hielt der bereits in der 28. Minute herausgespielte 16:13-Vorpsrung bis zum Pausenpfiff. Als die Soester Mitte der zweiten Halbzeit auf ihre offensive Abwehr umstellten und zwei Gütersloher bereits an der Mittellinie aufnahmen, begann kein Zittern.

 Zwar verkürzten die Gäste von 25:19 auf 25:23, doch dann langte Daniel Pries zweimal hin. Der Linksaußen traf in der Schlussphase viermal. Überragender Angreifer war Benjamin Zöllner mit viel Wucht aus dem Rückraum, mit gutem Eins-gegen-Eins und elf Treffern. Bleibt die Frage, ob die HSG diese Leistung diesmal kompensieren kann.

 Einen Schritt weitergekommen ist die Mannschaft  allemal - wenn auch nicht in der Tabelle. Dennoch waren diese zwei Bonuspunkte sehr wichtig im Abstiegskampf.

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