Starke WSU lässt Arminia keine Chance
Bild: Kruse
Nadine Holtköller (am Ball) gewann mit der WSU 3:0 gegen Arminia Bielefeld.
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„Das 3:0 ist deutlich, aber das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon alles klar machen müssen.“ Das Trainerduo Frank Woycke und Max Ende durfte mit der Leistung ihrer Elf wieder einmal vollauf zufrieden sein.

Einzig und allein die Chancenverwertung hätte besser ausfallen können, wenn nicht sogar müssen, hatten die Gastgeberinnen doch zahlreiche, hochkarätige Möglichkeiten. Carina Louis hatte bereits in der 5. Minute die Führung auf dem Fuß, verfehlte aber nur um Zentimeter das Gehäuse. Auch Vanessa Otte blieb in der 21. Minute der Torjubel nach ihrem abgewehrten Schuss verwehrt. Von der daraus resultierenden Ecke profitierte aber Teamkollegin Laura Rieping. Bielefelds Torhüterin segelte unter der Hereingabe her, so dass die WSU-Akteurin nur noch einzuschieben brauchte.

Kurz vor dem Pausenpfiff legten die Emsstädterinnen dann sogar noch nach. Sandra Blanke (39.) schob das Leder überlegt an der Torfrau vorbei und traf zum 2:0. Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Hanna John und sorgte somit für das 3:0.

Die schwache Arminia war damit noch gut bedient, vergaben Anna Rademacher (25.) und Stephanie Wocyke (28.) weitere gute Möglichkeiten.

Im zweiten Durchgang wurde es etwas ruhiger. Die Warendorferinnen behielten aber weiterhin die Spielkontrolle und verpassten es, für die Vorentscheidung zu sorgen, boten sich besonders zum Ende hin gute Konterchancen. Rademacher (68.), Woycke (69.) und Louis (86.) wollte aber einfach kein Treffer gelingen. Bielefeld blieb im gesamten Spielverlauf viel zu harmlos.

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