Starker Kür folgt Pflicht zur Korrektur
In der Balance: Aijana Savic mit einer Sattellage.

Gegen DJK Eintracht Stadtlohn, RSG Teuto Antrup-Wechte und Bergeslust Leeden stellten die Sportlerinnen am Sonntag ihre individuell zusammengestellte Kür aus Fahrübungen unter Wettkampf-Bedingungen vor. Die Schwalben freuten sich zwar über die guten Platzierungen, aber es galt auch, Lehren aus den Abzügen zu ziehen, um Fehler weiter zu minimieren.

 „Die Richter finden immer etwas, aber wenn zum Beispiel ein Drittel oder mehr der Punkte verloren gehen, dann muss das schnell analysiert werden“, sagt die Abteilungsleiterin Andrea Vennewald. So erreichte Schwalbes Beste Verena Overbeck einen tollen zweiten Platz mit 40 von 46 Zählern. Da lassen sich noch Kleinigkeiten verbessern. Das gilt auch für Jessica Genz, die von 32 neun Punkte verlor. Die Juniorin Aylin Weinekötter erfuhr sich recht stabile 23 von 27 Punkten. Die A-Schülerin Aiyana Savic muss mit der Trainerin besonders gut hinschauen, denn 19 von 33 Zählern lassen sich beim nächsten Mal mit Sicherheit verbessern.

Kimberley Lautenbach (B-Schülerin) kann mit ihren 13 von 16 Punkten zufrieden sein, ebenso die C-Schülerin Maren Minuth mit ihren zehn Zählern. Hier geht es dann eher darum, weitere und schwierigere Übungen hinzuzufügen.

Im Zweier-Kunstfahren überzeugten drei Oelder Duos: Verena Overbeck und ihre Partnerin Annika Hochgrefe holten 25 Wertungspunkte mit ihrer anspruchsvollen Kür, die erst synchron auf zwei Fahrrädern abläuft, bis in der zweiten Hälfte beide Sportlerinnen auf eine Maschine steigen und sozusagen „doppel-akrobatisch“ tätig werden. Das größere Lernpotenzial haben sicher die Jüngeren mit Genz/ Weinekötter und Lautenbach/ Savic.

SOCIAL BOOKMARKS