„Stehen mit einem Bein in der Oberliga“
Bild: Dünhölter
Das Leiden nimmt kein Ende: Wiedenbrücks Jeffrey Volkmer sah beim 3:5 gegen Uerdingen am Freitagabend bereits in der 21. Minute die Rote Karte.
Bild: Dünhölter

„Jetzt stehen wir mit einem Bein in der Oberliga“, sagte SCW-Vorstandsmitglied Alexander Brentrup wenige Minuten nach dem Schlusspfiff. Wiedenbrücks Trainer Theo Schneider kritisierte vor allem die Leistung des Schiedsrichters Sascha Weirich. Die Entscheidung des Unparteiischen in der 19. Minute war tatsächlich ebenso fragwürdig wie spielentscheidend: Uerdingens Lamidi drang in den Strafraum ein, Jeffrey Volkmer hinterher. Beide zerrten, beide rempelten, einer fiel – und zwar Lamidi. Der Foulelfmeter, den Issa kurz darauf zum 0:1 verwandelte, war vielleicht noch nachvollziehbar. Bei der Roten Karte für Volkmer allerdings handelte es sich um eine Fehlentscheidung.

Hilflos in Unterzahl

Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch ein Eigentor von Toure, den Studtrucker in der 30. Minute angeschossen hatte, war der SCW gegen die agile Offensive der Gäste aus Uerdingen hilflos. Noch vor der Pause erhöhte Lamidi auf 1:2. Nach dem Seitenwechsel trafen Uzun sowie der starke Issa Issa doppelt. Dessen 1:5 resultierte erneut aus einem Foulelfmeter, nachdem Wiedenbrücks Torwart Marcel Hölscher Lamidi gelegt hatte.  Es sollte nicht der letzte Strafstoß bleiben. In der Schlussphase verkürzten Nick Brisevac (87.) und Massih Wassey vom Punkt (90.) für den SC Wiedenbrück.

Die komplette Analyse der 3:5-Niederlage des SC Wiedenbrück 2000 gegen den KFC Uerdingen lesen Sie in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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