Stratos: „Arminia Bielefeld ist nicht der Favorit“
Bild: Dünhölter
Ex-Armine Marwin Studtrucker (r.) kann im Viertelfinale des Westfalenpokals gegen Bielefeld für den SC Wiedenbrück auflaufen. Seine Oberschenkelverhärtung aus dem Spiel gegen Düsseldorf II am Freitagabend ist rechtzeitig wieder abgeklungen.
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„Es ist sicher das Spiel des Jahres für uns“, gesteht Ex-Armine und SCW-Trainer Thomas Stratos. Wenngleich alles eine Nummer kleiner ablaufe als bei der DFB-Pokalpartie gegen Erstligist 1. FC Köln im vergangenen Sommer. In die Hauptrunde des DFB-Pokals möchte der Regionalligist von der Ems nur zu gerne noch einmal einziehen.

„Wer Dienstagabend gewinnt, hat es vermutlich geschafft“, sagt Stratos, obwohl nur die beiden Endspielteilnehmer den Sprung in die Hauptrunde schaffen. Im vergangenen Jahr warf Wiedenbrück im Viertelfinale des Westfalenpokals SF Lotte aus dem Rennen. Zwar ist Bielefeld durchaus eine andere Hausnummer, „aber zwischen uns ist nur eine halbe Klasse Unterschied“, redet Stratos seine Mannschaft schon einmal stark. Und auf die eigenen Stärken vertrauend, ist ihm der Gegner eigentlich egal: „Wir werden kein bisschen defensiver spielen als in der Meisterschaft. Wir suchen immer die Offensive“, mag Stratos seiner Mannschaft kein ungewohntes taktisches Konzept aufzwängen.

Veränderungen gegenüber dem ersten Pflichtspiel des Jahres am vergangenen Freitag beim Regionalliga-Sieg über Fortuna Düsseldorf II wird es indes geben. So hütet im Pokal Sebastian Lange das Tor anstatt Marcel Hölscher. Und ob Stratos erneut das Risiko eingeht, Benjamin Halstenberg als Rechtsverteidiger aufzubieten, will er kurzfristig festlegen. Ebenso kurzfristig dürfte sich entscheiden, ob Dominik Jansen im Sturmzentrum für Unruhe sorgen kann. Nach seiner Hüftprellung am Freitag stand am Wochenende Reha auf dem Programm, gestern folgte eine erste Trainingseinheit.

„Arminia Bielefeld ist sicher die interessanteste Mannschaft in unserer Region. Von daher ist die Partie etwas besonderes. Thema bei uns war sie bis zuletzt aber nicht. Wir sind noch ganz entspannt“, bekräftigte Thomas Stratos am Montagnachmittag. Und die Arminia gehe gar nicht einmal als Favorit in die Begegnung, ist der SCW-Trainer überzeugt. Wie dem auch sei, eines weiß Stratos: „Es wird ein schönes Spiel zweier offensiver Mannschaften. Und ich weiß, was wir können...“

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