Stratos stapelt gegen SV Zweckel tief  
Durchsetzen wollen sich Marcel Leenemann (l.) und der SC Wiedenbrück  im Westfalenpokal beim SV Zweckel.

 Und Thomas Stratos, Trainer des Regionalligisten und Pokalverteidigers stapelt tief vor der Drittrundenpartie im Fußball-Westfalenpokal, dieam Mittwoch um 19 Uhr angepfiffen wird. „Ich plane ein Elfmeterschießen ein“, lautet die überraschende Aussage des SCW-Coaches, denn immerhin spielt sein Team drei Klasse über den von Günter Appelt trainierten Zweckelern.

Stratos wird wohl mit derselben Startelf wie am Samstag beim Sieg über TuS Koblenz beginnen. Michel Kniat sitzt nach auskurierter Knieverletzung erneut auf der Bank, dürfte aber noch Spielpraxis erhalten. Ein Fragezeichen steht hinter dem vergrippten Torjäger Dominik Jansen, auch Marwin Studtrucker konnte wegen Grippe nicht trainieren. Weil er nach seiner Leisten-OP noch nicht beschwerdefrei ist, lässt sich Keeper Sebastian Lange in Berlin untersuchen.

 Dass Stratos so vorsichtig an die Aufgabe herangeht, dürfte eine Methode sein, seine Jungs zu motivieren, basiert aber auch auf der Erfahrung, dass sich der SCW-Coach nicht erinnern kann, dass „wir schon einmal locker durch eine Pokalbegegnung gekommen wären.“ Und das sagt der Trainer des aktuellen Westfalenpokalsiegers.

Dass sich der Marsch ins Verbandspokalfinale lohnt, haben die Wiedenbrücker ja beim DFB-Pokalspiel gegen Köln gesehen. Das 0:3 vor 12 000 Zuschauern im Juli war ein tolles Ereignis und hat nach der kürzlich erfolgten Abrechnung auch eine Summe in die Kasse gebracht, die den immensen Aufwand gelohnt hat, wie Geschäftsführer Bernhard Hartmann andeutete.

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