Stürmernotstand im Jahnstadion
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Gute Besserung wünscht SCW-Trainer Björn Mehnert (l.) seinem angeschlagenen Stürmer Viktor Maier.  
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 Mit den Langzeitausfällen Stefan Studtrucker, Viktor Maier und David Loheider bricht beim SCW bereits mit dem ersten Aufgalopp abermals geballte Offensivkraft weg. Dazu muss Daniel Latkowski mit den Folgen einer Mandelentzündung vorerst deutlich kürzer treten. Zudem kehrt Yannik Geisler erst am Wochenende von einem Australien-Trip zurück. „Es gibt sicher angenehmere Situationen“, merkte Mehnert an.

Angesichts dieser personellen Rückschläge wirkte der sportlich Verantwortliche im Jahnstadion jedoch vergleichsweise abgeklärt. Dass die Mannschaft vor dem Hintergrund der Ausfälle Nachschub benötigt, liegt auf der Hand.

 Dazu möchte Mehnert mit dem Vorstand um Burkhard Kramer an diesem Wochenende in einen Gedankenaustausch treten. „Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand die Augen vor der Situation verschließt“, äußerte der 42-Jährige, dessen Team nach 20 absolvierten Partien mit 19 Punkten auf einem Abstiegsplatz notiert ist.

 Bis zum ersten Ligaspiel Mitte Februar gegen Borussia Dortmund II hat der SCW-Linienchef ein reichhaltiges Vorbereitungspaket mit insgesamt neun Testspielen geschnürt.

 „Wir wissen, dass wir mehr tun müssen“, erläuterte Mehnert und möchte in der Testphase vorzugsweise zwei Akzente setzen. Zum einen gelte es im Defensivverhalten zukünftig weniger Gegentore zu kassieren, andererseits liegt der zweite Schwerpunkt auf der Spieleröffnung, wo flexibler und kreativer Chancen herausgespielt werden sollen, wofür allerdings wiederum Stürmer gefragt sind.

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