Surmann bleibt, Rolli Zagoglou kommt
Archivfoto: Wegener
Der 54-jährige Gregor Surmann wird auch in der kommenden Saison die A-Junioren-Fußballer der Warendorfer Sportunion in der Landesliga trainieren.
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Für die A-Junioren bleibt nach ihrem Aufstieg in die Landesliga weiterhin Gregor Surmann mit Thomas Brändle verantwortlich. Auch die C-Junioren in der Bezirksliga gehen wieder mit Thorsten Fluck und Dominik Frasch als Übungsleiter in die Spielzeit. Unterstützt werden sie dabei künftig von Manuel Mönnigmann. Auch Philipp Hövener bei den D-Junioren (Bezirksliga) macht weiter und hat künftig Finn Sechelmann an seiner Seite. 

Von Wiedenrück  nach Warendorf

Die größte Veränderung gibt es bei den B-Junioren, die in der gerade annullierten Saison eigentlich die Meisterschaft im Visier hatten und dann von der Pandemie jäh ausgebremst wurden. Jannick Horstmann wechselt ja als Spieler von der WSU nach Sendenhorst, um als Albersloher weniger Aufwand betreiben zu müssen. Dieser neuen Ausrichtung fiel auch sein Trainerengagement in der Kreisstadt zum Opfer. 

Der neue Mann an der Seitenlinie ist im Kreis Warendorf noch kaum bekannt. Rolli Zagoglou heißt künftig der Mann an der Seitenlinie der WSU-B-Junioren. Zagoglou trainierte bisher die U17 des SC Wiedenbrück in der Landesliga und soll nun möglichst auch den Warendorfer Nachwuchs genau in diese Klasse führen. Mit ihm zusammen wird der aus Sassenberg stammende Daniel Röttger, der aus dem bisherigen Trainerteam der C-Kicker aufrückt, verantwortlich für die Mannschaft sein. 

„Das wird ganz schwer“

Das Aushängeschild der Emsstädter im Jugendbereich ist aber derzeit die U 19. „Das wird eine ganz schwere Saison“, sagt der 54-jährige Surmann, dem mit Jaron Tünte, Tom Hofene, Henning Walbelder und Max Wieschermann gerade vier Spieler erhalten bleiben. Die anderen Akteure rücken aus der B1 und der A2 in den künftigen Kader nach.

Dass er nicht weitermacht, stand für Surmann nicht zur Debatte. „So kann und will ich nicht aufhören“, blickt der Übungsleiter auf eine Saison zurück, die eigentlich keine war. „Die Klasse hätten wir gehalten, da bin ich mir sehr sicher.“ Im Sommer wird Surmann dann in seine sechste und wohl bisher schwerste Spielzeit als Jugendtrainer bei der WSU gehen. Eine echte Herausforderung für den 54-Jährigen.

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