Szymanski nicht mehr ASG II-Trainer
Thorsten Szymanski hört bei den Verbandsliga-Handballern der Ahlener SG auf. Die Arbeitsbelastung wurde wohl zu hoch.

„Wir haben uns im Guten getrennt. Die berufliche Belastung ist einfach zu hoch. Wenn, dann muss vernünftig trainiert werden und das war die vergangene Saison einfach nicht immer gegeben“, erklärt Szymanski seinen Rücktritt vom Trainerposten.

Seit zehn Jahren war Szymanski Coach bei den Rotweißen, hat viele Spieler aufgebaut und letztendlich die Reserve in die Verbandsliga gebracht. „Ich bin beruflich sehr angespannt. Viele Termine habe ich abends und da kann ich nicht immer beim Training sein“, bedauert der Coach.

 Die Ahlener Verantwortlichen hätten gerne gesehen, dass die Drittligareserve dreimal die Woche trainieren. „Das ist für mich nicht möglich und ganz ehrlich, mit einer abgespeckten Version würde ich mich auch nicht zufrieden geben“, erklärte Szymanski.

Abteilungsleiter Ronald Zent sieht dies ähnlich: „Wir tun uns damit keinem Gefallen. Ich hätte Schimmi als Trainer gern behalten, weiß aber auch, dass er schwer in seinem Job zu tun hat“, sagte Zent. Vor knapp einer Woche hatte man sich an einem Tisch gesetzt und die Situation besprochen. Letztendlich stellte Szymanski dann seinen Job zur Verfügung.

„Es ist natürlich schade, weil Schimmi ein guter Trainer war, aber wir müssen das akzeptieren“, sagte Zent. Einfach wird es für die Ahlener nicht ,einen neuen Trainer zu suchen. „Das ist ein blöder Zeitpunkt. Die Planungen für die kommende Saison laufen schon“, so Zent.

Für Thorsten Szymanski beginnt nun eine etwas ruhigere Zeit. „Bisher ist das Privatleben zur kurz gekommen. Das werden neue Erfahrungen für mich“, lachte Szymanski und weiter: „Man soll ja nie nie sagen:  Der Handballsport wird mich weiter beschäftigen.“

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