TSG bittet Verl II zum Derby der Gegensätze
Bild: Nieländer
Potenzieller Absteiger gegen Aufstiegskandidat lautet die Konstellation, wenn am Sonntag die TSG Harsewinkel den SC Verl II empfängt. Hier eine Szene aus dem Hinspiel mit Verls Patrick Choroba (hinten) und David Cinar.
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 Gleich sechs potenzielle Stammspieler haben die akut abstiegsbedrohte TSG Harsewinkel verlassen. Zuletzt nahm auch Sandro Jurado Garcia seinen Hut, der sich künftig auf Futsal konzentrieren will. „Beides geht nicht“, hält Steffen Enge fest, der auch darüber hinaus einen deutlichen Kurs fährt: „Wir haben eine klare Linie. Die Spieler, die geblieben sind, gehen diesen Weg mit und stehen voll hinter der TSG.“

Dabei haben Verantwortliche wie Aktive die Bezirksliga im Hinterkopf, den Kampf um den Klassenerhalt aber noch nicht abgehakt. „Wir wollen eine bessere Rückrunde spielen, Teamgeist präsentieren und mehr Spaß haben“, verkündet Steffen Enge. Der SC Verl II kommt ihm dabei zum Wiederauftakt am Sonntag um 15 Uhr im Moddenbachstadion gar nicht einmal ungelegen. Steffen Enge: „Ich sehe das positiv. Auch die Verler wissen jetzt noch nicht, wo sie stehen und müssen erstmal ihren Rhythmus finden.“

Für den SC Verl II läutet das Derby den Auftakt zu einer anspruchsvollen englischen Woche mit dem Nachholspiel in Kirchlengern am kommenden Donnerstag ein, an deren Ende die Verteidigung der Tabellenführung stehen soll. „Es ist wichtig, dass wir unseren ganzen Fokus auf das Spiel gegen Harsewinkel setzen und einen positiven Start hinlegen.“ Trainer Horst Lakämper hofft auf einen Derbysieg, schränkt aber ein: „Wir sind nicht in einer Topverfassung.“

Personell musste die U23 während der Vorbereitung einige Einschränkungen hinnehmen. Für Edgar Siebert, der zuletzt wieder an seinem Fußbruch laborierte, kommt das morgige Spiel ebenso zu früh wie für Innenverteidiger Max Ilskens und den Langzeitverletzten Nils Röbling. „Die Vorbereitung ist nicht ganz optimal verlaufen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir gegen Harsewinkel eine kompakte Formation auf den Platz bringen“, fordert SCV-Trainer Horst Lakämper.

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