TSG setzt gegen Schalke auf die Zuschauer
Mit den Harsewinkeler Zuschauern im Rücken wollen  Florian Bröskamp und die TSG gegen Schalke 04 behaupten.

Zwar wurden die Spiele gegen die Spitzenteams Altenhagen (knapp) und beim ASV Hamm II verloren, doch danach fuhren die Oberligahandballer zwei Siege in Folge (gegen Hemer und Ferndorf II) ein. Ein ganz neues Gefühl für den Aufsteiger. Dennoch sieht Trainer Manuel Mühlbrandt sein Team im heutigen

 Heimspiel (20 Uhr, Dreifachhalle) gegen den nur vier Punkte besseren Viertletzten Schalke 04 in der klaren Außenseiterrolle.

Das begründet Mühlbrandt nachvollziehbar mit dem Hinspiel, in dem seine Mannschaft Anfang Oktober böse mit 18:39-Toren unter die Räder geriet. „Zudem sind wir immer noch Letzter“, war der TSG-Trainer erst einmal damit beschäftigt, seine schwebenden Spieler wieder auf den Boden der Tatsachen herunterzuholen. „Schalke hat die Finanzkraft des Hauptvereins hinter sich, der Trainer soll hauptamtlich arbeiten, das sind ganz andere Strukturen“, vergleicht „Mühle“.

Sportlich verweist er auf starke Außen und eine dynamisch zupackende Abwehr. So konnte im Hinspiel nach einer sehr harten Aktion nach sechs Minuten Harsewinkels Haupttorschütze Florian Bröskamp nicht weiterspielen. „Ich war sehr erstaunt, als ich beim Video-Studium festgestellt habe, dass genau diese Szene herausgeschnitten worden war“, berichtet Mühlbrandt. Hoffnung schöpfen die Harsewinkeler aus der einzigartigen Unterstützung im heimischen „Hasenbau“.

„Mit den Zuschauern im Rücken ist alles möglich“, würde der Trainer die Gäste liebend gerne wieder mit in den Abstiegsstrudel hineinziehen. Personell sind alle Mann an Bord, zudem hat mit Abwehrstabilisator Kevin Brown ein weiterer Spieler Liga-unabhängig für die neue Serie zugesagt. Geplant werde weiter zweigleisig, Gespräche mit externen Neuzugängen seien weiter im Fluss, teilte Mühlbrandt mit.

Ganz gleich, ob die TSG im Mai über oder unter dem Strich steht, entscheidend ist für den Trainer die Entwicklung der Mannschaft. „Wir haben uns in allen vier Rückrundenspielen gegenüber der Hinrunde klar verbessert. Wenn wir so weitermachen, holen wir noch mehr Punkte und kommen aus dem Keller raus.“ Dort ist der Aufsteiger mittlerweile mit 8:26 punktgleich mit Oberaden und Möllbergen.

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