TSV unterliegt dem TUS, Büyükbas geht
Bild: Brandt
Marvin Ratering (l.) und der TSV Ostenfelde kassierten gegen Danny Banach und den TUS Freckenhorst eine 1:4-Heimpleite.
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Nach dem Spiel sickerte außerdem durch, dass sich die Wege von Verein und Übungsleiter im Sommer trennen. „Wir sind uns nicht mehr einig geworden. So ist das manchmal im Fußball“, teilte Büyükbas der „Glocke“ mit. Eine neue Aufgabe hat er bereits gefunden. Er wird in der kommenden Saison spielender Co-Trainer bei den Sportfreunden Oestinghausen. Wer seine Nachfolge in Ostenfelde antritt, steht noch nicht abschließend fest.

Die Partie gegen Freckenhorst war für den TSV eigentlich schon nach einer Viertelstunde verloren. Da führten die Gäste aus der Stiftsstadt bereits mit 2:0. In der fünften Minute köpfte Lukas Nienanber eine Ecke von Danny Banach praktisch unbedrängt ein, zehn Minuten später traf Dennis Walendi mit einem überlegten Schuss aus 20 Metern. In der Folge kam der TUS zu weiteren Möglichkeiten. Eine davon nutzte Jens-Uwe Niemeyer, als er eine Banach-Hereingabe zum 3:0 einköpfte. Wieder stimmte bei Ostenfelde die Zuordnung nicht. Kurz darauf hätten die Hausherren verkürzen müssen, allerdings schoss der nach einem Fehler von Nienaber durchgestartete Christian Reploh knapp vorbei (33.).

Nach dem Wechsel nahm das Niveau der Partie weiter ab. Das lag in erster Linie an den Freckenhorstern, die nur noch das Allernötigste taten. Die Ostenfelder mühten sich redlich und kamen zu Chancen. Alexander Gutsche (50.) und Andre Stuckstedde (63.) ließen diese aber aus. Bei den Gästen scheiterte Marius Gohl mit einem Heber (58.), ehe Walendi auf Pass von Banach sein zweites Tor erzielte und das Ergebnis auf 4:0 schraubte (65.). Zwei Minuten später war der TSV an der Reihe. TUS-Keeper Sebastian Neukötter holte Gutsche im Strafraum von den Beinen. Christoph Wellerdiek trat an und verwandelte sicher. Es blieb allerdings bei dem Ehrentreffer, denn Marvin (86.) und Marcel Ratering (89.) zielten knapp vorbei. Auf der anderen Seite ließ Banach leichtfertig zwei gute Gelegenheiten liegen (77., 78.).

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