TUS Freckenhorst fordert Warendorfer SU
Bild: Wegener
Freckenhorsts Marius Gohl (unten) gegen Warendorfs Christoph Kuhlmeier.
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 „Wir wollen gewinnen“, reden TUS-Trainer Andreas Strump und WSU-Übungsleiter Oliver Glöden nicht lange um den heißen Brei herum. Leicht im Vorteil scheinen die Gastgeber zu sein, die in der laufenden Saison schon zweimal gegen die Warendorfer gewonnen haben. Sowohl im Hinspiel als auch im Pokal hatten die Stiftsstädter das bessere Ende für sich und gewannen jeweils auswärts mit 1:0. Das soll vor eigenem Publikum wiederholt werden.

„Alle sind hochmotiviert“, weiß Strump. „Derbysieg“, nennt Glöden das klare Ziel. Beide Mannschaften haben allerdings keine wirklich gute Vorbereitung gehabt und beklagen zudem noch viele Verletzte. „Unsere Vorbereitung war schlecht“, sagt Strump. „Viele verletzungsbedingte Ausfälle, wenig Spieler beim Training. Das war alles sehr zäh.“

Den Warendorfern ging es in den vergangenen Wochen zumindest etwas besser. „Durchwachsen“, nannte Glöden die Test-Wochen. „Das hätte schon ein stück besser sein können.“

Das Verletzungspech ereilte beide Kontrahenten vor dem Derby. Bei den Freckenhorstern fallen sowohl Christian Adelt als auch Alexander Zert mit Adduktorenverletzungen aus. Zert sogar noch rund drei Monate. Auch für Simon Lins ist die Saison nach einer Schultereckgelenk-Verletzung gelaufen. Mark Harbert und Jannik Harte sind zwar dabei, haben aber so gut wie gar nicht trainiert. Zudem fehlen Matthias Kesse und Torben Neite.

Die WSU muss vorerst auf Torwart Thomas Wilmer verzichten, der sich im Training einen Bänderriss zuzog. Zudem wird Mittelstürmer Fahri Malaj (Leistenprobleme) länger ausfallen. Auch Bastian Grothues, Max Jostmann und Yanik Spickhoff können aufgrund leichter Verletzungen nicht mitwirken. Nicolas Löbke weilt zudem im Urlaub.

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