TUS gewinnt Aufstiegsspiel in Oelde 3:0
Bild: Brandt
Freckenhorsts Mark Harbert (l.) gegen Oeldes Patrik Franz.
Bild: Brandt

Dabei fanden die Oelder deutlich besser in die Begegnung. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel und durch Jens Hörster auch die erste gute Möglichkeit (17.). Die vereitelte der bärenstarke Freckenhorster Schlussmann Sebastian Neukötter. Der agierte souverän und fing sämtliche hohe Flanken sicher ab. In der 29. Minute vergab SV-Stürmer Marc Sommer den Hochkaräter zur Führung. Im Strafraum ließ er drei Gegenspieler stehen, verzog dann aber über das Tor.

Die Freckenhorster fanden lange offensiv nicht statt. Bis zur 43. Minute: Einen langen Abschlag von Neukötter verwerten Marius Gohl und Pierre Jöcker blitzschnell, der Pass war perfekt und Philip Schange ließ sich die Chance zum 0:1 nicht entgehen.

Zu diesem Zeitpunkt durften die Hausherren noch hoffen, die Partie zu drehen. Das durften sie auch, als Patrik Franz in der 49. Minute an Neukötter scheiterte. Danach bekamen die Freckenhorster die Begegnung allerdings immer besser in den Griff. Jöcker vertändelte den Ball aber, als er schon frei durch war (66.). 120 Sekunden später scheiterte Gohl aus fünf Metern am überragend reagierenden SV-Schlussmann Christian Fortschröer.

In der 71. Minute dann die Vorentscheidung: Jöcker bekam den Ball an der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor, drehte sich, trat kurz an und wuchtete das Leder mit dem Außenrist zum 0:2 ins Netz. In der 89. Minute setze Jöcker mit dem 0:3 noch einen drauf und brachte seine Mannschaft ganz nah an die Bezirksliga.

Das Spiel am Sonntag in Freckenhorst noch zu drehen, wäre für Oelde ein kleines Fußballwunder. „Wir werden alles geben und sehen, ob noch etwas möglich ist“, versprach Dominik Kretz. „Porto hat gegen Bayern München auch 3:1 gewonnen und dann noch 1:6 verloren.“ Unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge war der Oelder Trainer nicht: „Was wir abgeliefert haben, war völlig in Ordnung. Wir hätten aber unsere Chancen verwerten müssen.“

„Eine schwache erste Halbzeit und eines unserer schwächsten Spiele der Saison“, war TUS-Trainer Andreas Strump nur mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir haben ein paar Mal Glück gehabt.“

SOCIAL BOOKMARKS
Ihr gewähltes Video startet automatisch nach der Werbung.