Talfahrt der Warendorfer U17 geht weiter
Bild: Brandt
Einen weiteren Rückschlag erlitten Hannah Geldschläger (Mitte) und die U17-Juniorinnen der Warendorfer SU bei der 1:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach.
Bild: Brandt

„Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft und uns nie hängenlassen. Es fehlte die Klarheit in den Aktionen. Mönchengladbach hat die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und war effektiver“, schilderte WSU-Trainer Stefan Gärtner seine Eindrücke. Ob die Niederlage verdient war, wollte er nicht bewerten.

Fakt ist, dass seine Schützlinge gut begannen und die ersten Chancen hatten. Nadine Krumkamps Versuch ging jedoch knapp vorbei (12.), eine zum Torschuss mutierte Freistoßflanke von Kristina Markfort streifte das Aluminium (16.). Betrachtet man den bisherigen Saisonverlauf der Emsstädterinnen, durfte es nur wenig überraschen, dass es die Gäste waren, die wie aus dem Nichts in Führung gingen. Zwei blitzsaubere Spielzüge (27., 35.), und schon stand es 0:2.

Den Vorwurf, dass sie sich nicht bemüht hätten, konnte man den Warendorferinnen wahrlich nicht machen. Zwei Minuten vor der Pause verkürzte Krumkamp auf 1:2. Das ließ für die zweiten 40 Minuten hoffen. Diese fanden für die Gastgeberinnen jedoch kein gutes Ende. Krumkamp und Dana Homann hatten in einer zerfahrenen Partie ordentliche Gelegenheiten, die Gäste erzeugten Gefahr bei Kontern. Es passte ins Bild, dass die WSU selbst für das entscheidende 1:3 sorgte. Zara Ellamaa lenkte eine Hereingabe unglücklich ins eigene Netz (69.).

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