Team-Gedanke steht im Vordergrund
Bild: Hoheisel
Es ist geschafft: Karl-Heinz Stükerjürgen von der Männer-Staffel „Laufspaß SW Sende“ befindet sich beim Staffel-Marathon in Rheda-Wiedenbrück auf den letzten Metern und wird von seinen Teamkollegen mit einer La-Ola-Welle gefeiert.
Bild: Hoheisel

Ein Grund für den Sieg in der Männer-Wertung sowie die starke Zeit von 2:32:57 Stunden mag die gute Atmosphäre innerhalb der siebenköpfigen Staffel aus Sende gewesen sein, doch ausschlaggebend wird am Ende auch ein hartes, regelmäßiges Training gewesen sein. Denn gute Laune hatten an diesem Sonntag auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau rund um das Reethus alle Teams – doch nicht alle waren dermaßen schnell unterwegs.

„Ich bin ja nicht so gut“

Im Vorjahr lag die Gesamt-Bestzeit noch bei 2:10:03, gelaufen von einer Staffel mit Spitzenathleten, die von einem Unternehmen angeworben wurden. Gestern waren zwar auch viele ambitionierte Sportler und auch Firmen am Start – doch bei allen Athleten und Mannschaften stand der Spaß und der Team-Gedanke im Vordergrund. So war zum Beispiel Roland Przybilla von der DJK Gütersloh nicht als Läufer, sondern als Betreuer der beiden Mixed-Staffeln in Rheda-Wiedenbrück dabei. „Ich mache heute den Organisator. Es sollten nur die guten Leute starten. Und ich bin ja nicht so gut“, sagte Przybilla lächelnd.

Nur ein kurzfristiges Problem

Eine kleine Schrecksekunde mussten die Veranstalter von der LG Burg Wiedenbrück und die Zeitnehmer vom „Time Team Jung“ bereits nach wenigen Runden überstehen. Denn die neu eingesetzten Laufchips verrichteten ihren Dienst nur ungenau. „Hätten wir uns darauf verlassen, hätte es passieren können, dass uns die eine oder andere Zeit durchrutscht“, erklärte Mitorganisator Philipp Rother von der LG Burg. Dank bewährter Stoppuhr handelte es sich aber nur um ein kurzfristiges Problem. „Hätte schöner sein können, aber gut . . . “, sagte Rother noch. Aber kann ja nicht immer alles klappen. Und das tat es ansonsten.

Weitere Hintergründe, Stimmen sowie einen Kommentar zum dritten Staffel-Marathon in Rheda-Wiedenbrück lesen Sie am Montag in der „Glocke“.

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