Teper: Zwei Siege bis zur WM-Chance
Bild: Frevert
„Gut in Schuss“: Erkan Teper, Profi-Schwergewichtler aus Ahlen, kämpft jetzt erst um den Intercontinental-Titel und sieht dann eine reelle Chance auf die Weltmeisterschaft.
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Leicht gesagt, schwer zu schaffen, denn der Ahlener Profi-Schwergewichtler boxt unter den Top-Ten der „International Boxing Federation“ (IBF) kein Fallobst mehr.

Erste lohnenswerte Hürde ist am 29. September in Stuttgart der IBF-Intercontinental-Titel. „Höher zu bewerten als eine Europameisterschaft“, sagt Teper, der an seinem Heimatort Lippstadt bereits Kraft tankt, Kondition aufbaut und Pfunde macht. „Ich hab noch sechs Wochen Zeit, bin aber jetzt schon mit 110 Kilo auf Startgewicht“, ist der 36-Jährige mit sich zufrieden.

 Die Sparringsphase unter Leitung von Trainer Oktay Urkal – der Weltcupsieger, Europameister und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele reist dazu extra aus Hamburg an – mit den dazu passenden Partnern beginnt Anfang September aber erst, wenn auch der Interconti-Gegner feststeht.

In rund zehn Tagen wird Teper wissen, wer zuerst weggeräumt werden muss. Zur Wahl stehen Edmund Gerber, der zuletzt 2014 den International Silver Title der WBA gewonnen hatte. Oder eben der Finne Robert „The Nordic Nightmare“ Helenius, beide echte Routiniers aus dem Sauerland-Stall.

 „Bei einem Sieg rutsche ich unter die IBF-Top-Five, dann nur noch ein letzter Kampf, und ich kriege meine WM-Chance“, ist sich der Europameister von 2015 sicher. „Ich bin jetzt auf dem besten Wege zurück nach oben und richtig gut in Schuss.“

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