Timo Hilse beendet Sassenbergs Serie
Bild: Havelt
Die Sassenberger Lukas Nienaber (l.) und Christian Hartmann (r.) konnte Timo Hilse (Mitte) nicht stoppen.
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Lohauserholz erwischte einen Traumstart und ging bereits nach fünf Minuten durch den perfekt freigespielten und alleine vor dem Tor eiskalten Timo Hilse mit 1:0 in Front. Der Mittelstürmer war es auch, der sich in der 38. Minute im Strafraum gegen zwei Sassenberger durchsetzte und das 0:2 markierte. Hilses dritter Streich war in der 70. Minute ein klasse Heber aus 25 Metern über den chancenlosen Carsten Wildner ins lange Eck. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Kevin Hillebrand per 16-Meter-Flachschuss sogar noch das 0:4.

Dem TuS spielte die frühe Führung in die Karten. Die Mannschaft agierte aus einer bärenstarken Defensive heraus und zeigte, warum sie derzeit bei nur 17 Gegentreffern in 20 Partien die stärkste Hintermannschaft der Liga stellt. Es passte einfach alles. Individuelle Zweikampfstärke gepaart mit taktischer Disziplin und sehr gutem Stellungsspiel – da war für die Heimelf einfach kein Durchkommen.

Die Sassenberger hatten sogar Feldvorteile und kombinierten bis 20 Meter vor dem gegnerischen Tor gefällig. Dann jedoch war fast immer Schluss. Dem VfL gelang der entscheidende Pass nicht bzw. Lohauserholz fing ihn ab. Die einzige echte Chance der Hesselstädter vergab Stefan Wortmann in der 47. Minute, als er aus sechs Metern freistehend den Ball nicht traf. Mehr Glück brauchten die Gäste nicht, um am Ende drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

„Knackpunkt war das frühe erste Gegentor“, musste auch VfL-Trainer Daniel Strotmann eingestehen, dass seine Schützlinge danach auf eigentlich schon verlorenem Posten standen. „Da hast du dann gegen eine so gut stehende Mannschaft das große Los gezogen.“ Strotmann fand letztlich sogar noch etwas Positives in der Heimschlappe: „Ich denke, die Niederlage schärft unsere Sinne für die kommenden wichtigen Spiele gegen Heessen und Liesborn.“

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