Tischtennis: Ende in allen Klassen
Früher raus als gedacht: Friedrich Hackenjost und seine Neubeckumer sind abgestiegen.

Als Abschlusstabellen gehen die Stände zum Zeitpunkt des Abbruchs in die Wertung ein, was unausweichlich zu Härtefällen führen dürfte. Die Regelung gilt einheitlich von der Bundesliga bis zu den untersten Kreisklassen. Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Abbruchs einen Auf- bzw. Abstiegsplatz belegten, steigen auch auf beziehungsweise ab. Unklar ist noch, wie mit Mannschaften auf Relegationsplätzen verfahren wird. Hier überlässt der DTTB den Landesverbänden das Feld für individuelle Regelungen.

 Für die heimischen Vereine wird der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) kurzfristig eine Lösung erarbeiten. Bei der Entscheidung bestand Einigkeit, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs kaum möglich sein würde. „Es hätte wohl niemand verstanden, wenn wir eine Aussetzung immer weiter verlängert hätten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Wiederaufnahme zu extremen Terminproblemen geführt hätte“, teilte Heike Ahlert (Vizepräsidentin Leistungssport) in der Meldung des DTTB mit.

Für den SV Neubeckum als klassenhöchster Verein im Kreis Warendorf hat die Entscheidung kaum Auswirkungen, da der Abstieg des Verbandsligisten schon vor der Auszeit feststand. Der Abstieg des Landesliga-Letzten Warendorfer SU ist nun auch fix. Der ein oder andere Verein auf Relegationsplätzen muss jetzt den Entschluss des WTTV zum weiteren Vorgehen abwarten: DJK Vorwärts Ahlen belegt etwa als Dritter der Bezirksklasse einen Relegationsrang zur Bezirksliga, der TTC Oelde hat als Kreisliga-Zweiter die Bezirksklasse im Visier.

Glück haben könnte der abstiegsbedrohte Bezirksligist GW Westkirchen, der zuletzt auf den aussichtsreichen Relegationsplatz neun vorgerückt war. Abwarten muss auch das Jugend-Team der Grünweißen, das als Bezirksliga-Meister an der Relegation zur NRW-Liga teilgenommen hätte.

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