Titelverteidiger Sassenberg scheidet aus
Bild: Brandt
Rene Bisplinghoff (v.l.) und Nikita Bassauer kamen mit Sendenhorst weiter, Igor Wagner und Sassenberg schieden aus.
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Spannender hätte die letzte Partie nicht sein können. Sassenberg hätte bereits ein Unentschieden gereicht, Sendenhorst musste dagegen gewinnen, um weiterzukommen. Die SG-Führung durch Lukas Noga glich Tobias Reiling aus. Drei Minuten vor Schluss kassierte Michael Wessel wegen Meckerns eine Zeitstrafe, in Unterzahl traf Martin Nachtigäller zum 2:1 für den VfL. Kirill Bassauer glich 92 Sekunden vor dem Ende aus, die Hesselstädter durften sich wieder vervollständigen. Noch 23 Sekunden waren auf der Uhr, da zog SG-Torhüter Rene Bisplinghoff aus der eigen Hälfte ab. Der Ball wurde vom Sebastian Roskoschs Kopf noch leicht zum 3:2 abgefälscht. Sendenhorst war Gruppensieger, der Titelverteidiger dagegen ausgeschieden.

„Phasenweise haben wir gut gespielt, phasenweise aber eben auch nicht“, sah Sassenbergs Trainer Daniel Strotmann eine durchwachsene Vorstellung seiner Schützlinge. „Ein paar Sekunden vor Schluss rauszufliegen tut schon weh. Dass das in der Gruppe passieren kann, war aber klar.“ Des einen Leid ist des anderen Freud. Daher hatte Sendenhorst Übungsleiter Uli Leifken natürlich gute Laune: „Es war schön spannend. Wir hatten das nötige Glück. So ist Hallenfußball.“

Ausrichter Freckenhorst qualifizierte sich fast glanzlos für die nächste Runde. Lediglich beim 3:1-Sieg gegen die SGS konnte der TUS überzeugen. Ansonsten war es eine solide Leistung mit einigen Wacklern. Am Sonntag trifft der TUS gleich im ersten Spiel auf den Erzrivalen WSU. „Wir haben im letzten Spiel nach der Führung das Tempo rausgenommen, warum auch immer“, sagte Trainer Andreas Strump. „Aber wir sind mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung eine Runde weitergekommen und waren gegen Sendenhorst auch richtig gut.“

Sieglos schieden Westbevern und Ostbevern aus. „Das war ein schwaches Turnier von uns“, gestand BSV-Trainer Sven Frommer ein. „Da brauchen wir uns übers Ausscheiden nicht zu ärgern.“ Westbeverns Ralf Hohmann konnte mit der Leistung seines SV Ems leben: „Das war insgesamt in Ordnung, sieht man mal vom ersten Spiel ab.“

Gruppe B

Westbevern - Sendenhorst 0:7
0:1 Methling, 0:2 K. Bassauer, 0:3 Methling, 0:4 J. Brune, 0:5 T. Brune, 0:6 Nordhoff, 0:7 N. Bassauer
Ostbevern - Freckenhorst 1:2
0:1 Harbert, 1:1 Rockhoff, 1:2 Niemeyer
Sassenberg - Westbevern 5:3
0:1 Schlunz, 1:1 Langliz, 2:1 Langliz, 3:1 Nienaber, 4:1 Wagner, 4:2 Müller, 4:3 Schlunz, 5:3 Wessel
Sendenhorst - Ostbevern 5:0
1:0 Methling, 2:0 J. Brune, 3:0 K. Bassauer, 4:0 S. Roskosch, 5:0 N. Bassauer
Freckenhorst - Sassenberg 1:1
0:1 Reiling, 1:1 Niemeyer
Westbevern - Ostbevern 2:2
0:1 Holthusen, 0:2 Hollmann, 1:2 Tewes, 2:2 Knemöller
Sendenhorst - Freckenhorst   1:3
1:0 Nordhoff, 1:1 Niemeyer, 1:2 Kortenjann, 1:3 Gohl
Ostbevern - Sassenberg 0:2
0:1 Reiling, 0:2 Langliz
Freckenhorst - Westbevern 2:2
1:0 Jöcker, 2:0 Kortenjann, 2:1 Müller, 2:2 Büyükarslan
Sassenberg - Sendenhorst 2:3
0:1 Noga, 1:1 Reiling, 2:1 Nachtigäller, 2:2 K. Bassauer, 2:3 Bisplinghoff
Tabelle
1. SG Sendenhorst 16:5 9
2. TuS Freckenhorst 8:5 8
3. VfL Sassenberg 10:7 7
4. Ems Westbevern 7:16 2
5. BSV Ostbevern 3:11 1

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