Titelverteidiger Verl peilt fünften Cup-Sieg an
Bild: Becker
Organisatoren: (v.l.) Thomas Klemm (Autohaus Thiel), Radio-Gütersloh-Moderator Mario Lüke, Tanja Schmits (FSC Rheda), Hans-Dieter Paschköwitz und Volker Kemper (beide SC Wiedenbrück) rühren die Werbetrommel für den zehnten Radio-Gütersloh-Cup.
Bild: Becker

 Ab 11 Uhr treffen die sechs höherklassigen Fußballteams des Kreises im Stadion des FSC Rheda zum Vergleich aufeinander. Titelverteidiger ist erneut der SC Verl (Regionalliga), der den Cup schon viermal gewonnen hat. Dreimal gewann ihn der SC Wiedenbrück (Regionalliga), zweimal der FC Gütersloh (Oberliga). Neben den drei Top-Teams des Kreises sind der SV Spexard (Landesliga), Victoria Clarholz (Westfalenliga) und der FSC Rheda (Bezirksliga) mit von der Partie.

Bewusst sind die Organisatoren mit dem Turnier, das im vergangenen Jahr bei brütender Hitze erstmals in der Tönnies-Arena stattfand, wieder zurückgekehrt auf den FSC-Rasenplatz. „Das ist organisatorisch einfacher“, erklärt Rhedas Geschäftsführerin Tanja Schmits die Vorteile für den Ausrichter: „Hier können Leute am Bierstand helfen und bekommen gleichzeitig mit, was auf dem Rasen läuft.“

Dass am Sonntag großer Fußball gezeigt wird, davon gehen alle Beteiligten aus. Schließlich wollen sich die Teams mit ihren neuen Spielern in bestem Licht zeigen. Zum Auftakt treffen der Ausrichter FSC Rheda und der FC Gütersloh aufeinander. Der SC Wiedenbrück ist der dritte Gegner in dieser Gruppe und bestreitet sein erstes Spiel um 13 Uhr gegen Rheda. In Gruppe A treffen SC Verl, SV Spexard und Victoria Clarholz aufeinander. Der SC Verl steigt um 14 Uhr mit dem Spiel gegen den SV Spexard ins Turnier ein und triff um 16 Uhr auf Victoria Clarholz. Der Klassiker zwischen Wiedenbrück und dem FC Gütersloh steigt um 15 Uhr.

Andreas Golombek und Ali Beckstedde, die Trainer des SC Verl und des SC Wiedenbrück, sind sich bei der Zielsetzung für das Turnier einig: Als ranghöchste Mannschaften wollen sie im Finale aufeinandertrefffen. „Die unterklassigen Teams werden allerdings besonders motiviert auflaufen und uns fordern“, ist der Cup für Titelverteidiger Golombek jedoch kein Selbstläufer.

Bei der zehnten Auflage geht es nicht allein um den Siegerpokal. Insgesamt werden 2000 Euro Prämie an die Sieger und Platzierten ausgeschüttet. Organisatorisch ist das Turnier eine Herausforderung. Rund 1000 Besucher wollen die Veranstalter bei gutem Wetter in die TSG-Kampfbahn locken.

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