Trainingslager wie „Sechser im Lotto“
„Hierhin!“ Trainer Marco Antwerpen sammelt seine Schäfchen für drei Übernachtungen im Sauerland.

 „Das braucht er fürs Studium“, weiß Trainer Marco Antwerpen und lässt seinen Torwart natürlich ziehen. Ebenso, wie er duldet, dass die Studierenden Felix Backszat, Manuel Greshake und Daniel Schaffer erst am Samstag nach Willingen ins Sauerland nachreisen können. Trainingslager, eine feine Sache. Aber dennoch, Profis sind sie schließlich noch lange nicht.

Am Donnerstag um 9 Uhr geht’s ab Stadion los, Sonntagmittag ist Rückkehr, dazwischen liegen Konditions- und Taktikeinheiten und natürlich auch Maßnahmen zum Teambuilding mit einem Mannschaftsabend im Brauhaus. Das Hotel Best Western hat den Oberligisten samt seines 30 Mann starken Trosses eingeladen: „Ein Sechser im Lotto für uns“, freut sich Manager Joachim Krug, dass man den Jungs so annähernd professionelle Bedingungen bieten kann.

 „Klar, Improvisieren gehört dazu“, so Antwerpen. Auch, weil er bei der unsicheren Wetterlage noch nicht weiß, welche Rasen- und Kunstrasenplätze sich vor Ort anbieten. Das ist auch der Grund, warum das Testspiel zwischendurch gegen den Regionalligisten VfR Neumünster am Samstag noch nicht fest terminiert ist. Abwarten. Derweil sind drei Einheiten am Tag angedacht. Pech für die Spieler mit Trainingsrückstand – die joggen mit Physio Christian Krabbe schon morgens um 7 Uhr über die grünen Hügel des Sauerlandes. Da – Hand aufs Herz – macht man doch lieber eine Schwimmprüfung, oder?

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