Transfercoup: Höveler nach Freckenhorst
Archivfoto: Rollié
Der 28-jährige Innenverteidiger Sven Höveler (r.) hat sich dem Fußball-Bezirksligisten TUS Freckenhorst angeschlossen. Der Fitnesstrainer aus Beckumer hat zuvor bei Rotweiss Ahlen gekickt und dort in dieser Saison bereits acht Regionalliga-Partien gespielt.
Archivfoto: Rollié

Der Kontakt zum TUS war durch Co-Trainer Timo Achenbach zustande gekommen. „Timo ist ein guter Freud von mir“, sagt Höveler, der in Beckum beheimatet ist. „Freckenhorst hat ein gutes Team. Die Qualität stimmt und jetzt sehen wir, was dabei herauskommt.“ 

Der gelernte Innenverteidiger trifft aber in der Stiftsstadt noch auf weitere frühere Weggefährten. Mit Daniel Jaspert und Richard Beil spielte er bereits zusammen und mit Stefan Kaldewey schaffte er in der vergangenen Saison bei RW Ahlen den Aufstieg von der Ober- in eben die Regionalliga. „Das war auch ein Grund dafür, dass ich ja gesagt habe“, erklärt Höveler, der seinen Vertrag in Ahlen ausgelöst hatte, um sich mehr seinem Beruf zu widmen. 

Der 28-Jährige ist Fitnesstrainer sowie Ernährungsberater und hat sich in dem Bereich selbstständig gemacht. „Da ist so etwas wie in Ahlen mit fünf bis sieben Einheiten pro Woche nicht mehr drin. So gut wird man dann bei Rotweiss nun auch nicht bezahlt“, lacht Höveler, der den Beruf nach vorne gestellt hat. „Ich wollte kürzer treten, aber nicht ganz aufhören. Dann kamen die Gespräche mit den Trainern und Heinz Goldmann (Anm. d, Redaktion: Sportlicher Leiter des TUS). Das hat sehr gut gepasst.“ 

Vor RWA war Höveler schon für die Beckumer SV, Roland Beckum, den TuS Dornberg und den SC Wiedenbrück höherklassig aktiv, nachdem er aus der Jugend von Arminia Bielefeld in den Seniorenbereich wechselte. 

„Er ist eine absolute Verstärkung für uns“, sagt Heinz Goldmann, der auch die abschließenden Gespräche mit Höveler geführt hat. Dass ein so erfahrener und qualitativ starker Defensivakteur eine Führungsrolle bei den Freckenhorster übernehmen soll, versteht sich von selbst. 

„Der Verein kann stolz darauf sein, dass der TUS für solch einen Spieler interessant ist“, sagt Trainer Christian Franz-Pohlmann, der sich einiges von Höveler erhofft. „Er ist ein absoluter Leitwolf, egal ob es in der Westfalenliga, Oberliga oder in der Regionalliga war. Er geht immer vorne weg und übernimmt Verantwortung. Unsere jungen Spieler können ganz viel von ihm lernen“.

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