Triumph über TB als Muntermacher
Bild: Brandt
Jan Linnenbank (l.) und die Warendorfer SU sind im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Burgsteinfurt klar favorisiert und wollen keinen Zweifel an ihrer Rolle aufkommen lassen.  
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Daher spricht er Klartext: „Das ist ein absoluter Pflichtsieg. Wenn wir das nicht gewinnen, haben wir da oben nichts verloren.“

Die Forderung ist nachvollziehbar: Am Sonntag trifft in der WSU-Heimstätte berechtigte Aufstiegshoffnung auf akute Abstiegsgefahr, empfängt der Tabellenzweite das Schlusslicht. „Ich meine das nicht abwertend, aber jeder meiner Spieler hat den Anspruch, besser zu sein als der Tabellenletzte“, betont Hamsen. Während Burgsteinfurt seit fünf Partien auf einen Punktgewinn wartet, das rettende Ufer aber immer noch im Blick hat, hat die Sportunion in eigener Halle noch nicht einen Zähler abgegeben.

Die viel beschriebene Diskrepanz zwischen den Darbietungen in Heim- und denen in Auswärtsspielen ist mittlerweile ein alter Hut. „Wir sind zu Hause einfach stabiler“, sagt Hamsen.

Für die Emsstädter stellt die Begegnung gegen Burgsteinfurt gewissermaßen die Ouvertüre für zwei Wochen der Wahrheit dar. Denn unmittelbar darauf folgen die Topspiele gegen Spitzenreiter SuS Neuenkirchen und Sparta Münster.

„Wir müssen von der ersten Minute an mit Überzeugung und Zug zum Tor agieren. Das Ziel ist es schon, uns Selbstvertrauen für die beiden folgenden Partien zu holen“, erläutert Hamsen, der allerdings wohl auf die angeschlagenen Peter Ellebracht und Kevin Wiedeler verzichten muss.

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