TuS-„Federballer“ haben ein Luxusproblem
Foto: Nieländer
Ist derzeit in bestechender Form: Janine Büteröwe vom TV Verl zeigte am Wochenende eine gute Vorstellung.
Foto: Nieländer

 „Unser Saisonziel ist ein Platz unter den ersten zwei Mannschaften“, erklärte TuS-Teamsprecher Frederick Loetzke. Mit dem kommenden Auswärtsspiel beim früheren Oberligisten TuS Eintracht Bielefeld müssen die Friedrichsdorfer zum Verfolgerduell beim Tabellendritten antreten. Der TV Verl ist nach der dritten Niederlage weiterhin als Tabellenletzter notiert.

 Mit Sven Leifeld und dem früheren Zweitliga-Spieler Stephan Löll aus der Oberliga-Mannschaft waren die Kräfteverhältnisse eigentlich schon vor dem ersten Aufschlag zu Gunsten der Friedrichsdorfer geklärt. Dennoch taten sich Leifeld/Löll im ersten Satz des ersten Herren-Doppel schwer und verloren überraschend gegen Daniel Büteröwe/Thomas Geuenich mit 19:21. Dann zogen die beiden Oberligaspieler das Tempo an und gewannen die beiden folgenden Sätze mit 21:16 und 21:15. Im zweiten Herren-Doppel experimentierten die Friedrichsdorfer und ließen den Einzel-Spezialisten Christopher Niemann an der Seite von Laurenz Kornfeld spielen. Mit 21:14 und 21:16 gewann das TuS-Doppel gegen Dominik Honke/David Klebukowski aus der dritten Verler Mannschaft.

 „Wir spielen in dieser Saison mit fünf Männern. Da ergeben sich ganz neue Doppelkonstellationen und wir können nach Spaß und Fitness aufstellen. Das ist ein Luxusproblem, wenn man so stark aufgestellt ist“, erklärte Loetzke weiter. Eine Überraschung lieferte das Verler Damen-Doppel Janine Büteröwe/Verena Brei, das in zwei Sätzen mit 22:20 und 21:18 gegen Melina Orth/Swantje Gottschalk gewann. 

Im Einzel legte Janine Büteröwe nach und gewann in zwei Sätzen gegen Swantje Gottschalk mit 12:21, 21:8 und 21:10. „Janine ist derzeit in guter Form, obwohl sie so wenig trainiert“, staunte Verls Teamsprecher Daniel Büteröwe. Alle anderen Spiele gewannen Christopher Niemann, Stephan Löll, Frederick Loetzke und das Gemischte Doppel Sven Leifeld/Melina Orth in zwei Sätzen für die Friedrichsdorfer Reserve. Neu war in Verl, dass erstmals das Meisterschaftsspiel auf einem Spielteppich ausgetragen wurde. Der wurde von Jochen Hanhörster aus der fünften Mannschaft gespendet.

SOCIAL BOOKMARKS