„Turbulente„ vier Jahre enden glücklich
Bild: Wegener
Dank des Aufstiegs des SuS Ennigerloh hat sich Trainer Sascha Roreger doch noch mit dem Liga-Verbleib aus Lippborg verabschiedet.  
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Alles egal, der VfJ Lippborg bleibt A-Ligist. Und Sascha Roreger kann sich mit einem ruhigen Gewissen nach fünf Jahren verabschieden. „Wenn ich die Zeit in einem Wort beschreiben muss, dann: turbulent.“ Auf den Aufstieg aus der B-Liga 2013 folgten vier Jahre Klassenkampf in der Kreisliga.

„Das zerrt irgendwann an den Nerven“, erklärt Roreger, der jüngst vor der Mannschaftsfahrt nach Willingen genau wie Maximilian Mc Kay, Matthias Groove und Sohnemann Justin (Hultrop) verabschiedet wurde. All das nach einer Saison, die eigentlich kaum hätte verkorkster laufen können. „Wir hatten fünf, sechs Spiele in Folge dabei, in denen wir immer in den letzten Minuten richtig blöde Gegentore kassiert haben“, erinnert sich der Ex-Trainer an die Hinrunde, in der schon wenig zusammenlief – und es wurde noch schlimmer.

„Die Wintervorbereitung konnte man total vergessen.“ Mit einem Mini-Kader versuchte Lippborg, irgendwie die Klasse zu halten. „Das ging nicht. Wir waren nicht konkurrenzfähig.“ Erst zum Ende hin hatten die Spieler ihre Trainingsrückstände aufgeholt. „Die letzte Phase war verrückt. Auf einmal griffen die Mechanismen wieder. Hätten wir damit ’mal etwas eher angefangen ...“

Tat Lippborg aber nicht. Die Quittung: Hoffen, dass Ennigerloh aufsteigt. „Hut ab vor dem SuS“, sagte Roreger, dessen Jungs beim Ennigerloher Finale in Bork mitfieberten und -jubelten, als sie auf einmal doch noch A-Ligist waren.

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