Turner sichern 3. Liga im Abstiegskrimi
Die Turner der TSG Isselhorst-Leopoldshöhe um Sergej Poznakovs machten den Klassenerhalt perfekt.

 Die heimischen Turner hatten sich vorgenommen, am Boden vorzulegen. Dies klappte nur bedingt, da Hösbach überraschend gut turnte. Irrgang und Poznakovs holten eine 6:1-Führung heraus, hatten aber mit mehr gerechnet.

 Im gut gefüllten Sportpark in Hösbach leisteten sich die TSG-Turner Fehler am Pauschenpferd, was die Gastgeber nutzten, um das Geschehen mit 11:10 zu ihren Gunsten zu drehen. Abwechselnd und umkämpft ging es an den Ringen zu. Jan-Felix Irrgang, der einen starken Wettkampf turnte, brachte die Ostwestfalen mit drei Scorepunkten nach vorn. Diese gab Marcel Groß im nächsten Duell gleich wieder ab. Oliver Ritter mit persönlicher Bestleistung der Saison sorgte für weitere drei Habenpunkte auf dem Konto. Ganz stark kochte anschließend Sergej Poznakovs seinen Kontrahenten, den Portugiesen Romero, an den Ringen ab. Sensationelle 14,00 Punkte und vier Scorepunkte hellten die Stimmung wieder auf. Der Halbzeitstand von 14:19 versprach weiter Spannung.

 Am Sprung wollte sich die TSG weiter absetzen. Dies gelang mit hervorragenden Tsukaharas von Grundmann, Irrgang und Poznakovs. Doch der TV Hösbach kam noch einmal heran. Überraschend gab Kristian Grundmann vier Scorepunkte am Barren ab. Jan-Felix Irrgang speckte seine Übung daraufhin ab, kam aber nur zu einem Unentschieden. Poznakovs holte überraschend nur zwei Punkte. Im abschließenden Duell musste Oliver Ritter gegen eine nicht einmal überzeugende Übung von Romero sogar drei Punkte abgeben.

Vor dem finalen Reckdurchgang führten die Gäste mit 31:22. Jetzt sollte es auf Hösbacher Seite Routinier und Trainer Phu Nguyen richten. Kristian Grundmann mit deutlich schwierigerer Übung zeigte Nerven und gab drei Punkte ab. Das führte zu Jubel auf Hösbacher Seite. Doch im folgenden Duell zeigte Sergej Poznakovs erneut seine Klasse und führte mit fünf Scorepunkten die Vorentscheidung herbei. Denn im Duell mit Routinier Frank Pollmeier, der sich keine Blöße gab, versagten Romero die Nerven. So machte Pollmeier mit vier Scorepunkten den Sack zu.

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