Turnerinnen steigen in die Oberliga auf
Den Aufstieg in die Oberliga schafften mit der Warendorfer Sportunion (v. l.) Stella Kiskemper, Jill Ostlinning, Julia Gruhl, Marie Plautz, Celina Iszek und Judith Wald.

Kiskemper, die mit Abstand die jüngste Turnerin in der Mannschaft, wurde als Neuling eingesetzt, da verletzungsbedingt Judith Wald nicht antreten konnte. Iczek konnte die Mannschaft lediglich am Stufenbarren unterstützen. Unter diesen Voraussetzungen war der Aufstieg eine echte Überraschung. Mit sieben weiteren Team musste sich die WSU in der Relegation messen.

Am Schwebebalken konnten Plautz, Gruhl und Ostlinning ihr Programm ohne große Fehler vortragen. Am Boden punkteten Plautz, Kiskemper und Gruhl sicher, zudem lieferte Ostlinning eine tolle Leistung ab und heimste 12,50 Punkte für ihre Riege ein. Mit guten Sprüngen von Plautz (11,0), Gruhl (11,0) und Ostlinning (13,15) lieferten die Turnerinnen auch am Sprung einen starken Wettkampf ab.

Am Stufenbarren war es dann nicht einfach, da es sehr schwer war, die Übung mit den geforderten acht Elementen zu füllen. Daher fielen die Wertungen auch nicht so hoch aus wie an den anderen Geräten. Ostlinning turnte ohne Fehler durch und bekam 10,35 Zähler, Iczek machte 7,45 und Gruhl 7,55 Punkte.

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte die WSU am Ende Platz vier und damit den letzten Aufstiegsplatz erreichen. Der Sieg in der Relegation ging an den BTW Bünde, der versuchen wird, den Aufstieg in die 3. Bundesliga zu schaffen. Platz zwei ging an Birkelbach gefolgt von der SG Coesfeld. Für die Warendorferinnen wird in der kommenden Saison in der Oberliga sehr schwer werden, zumal Gruhl aufgrund eines Auslandsaufenthalts in Australien nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

SOCIAL BOOKMARKS