Turnier im Zeichen des Reit-Nachwuchses
Bild: Penno
Im Teamspringen holte Nora Möller auf Palina mit dem Gastgeber ZRFV St. Hubertus Füchtorf beim Heimturnier den zweiten Platz.
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Turnierleiterin Stephanie Oertker-Büdenbender hatte ihren Spaß. „Der neue Wettbewerb ist richtig gut angekommen“, sagte Oertker-Büdenbender. Von den 31 Genannten waren alle da, das gibt’s eben nur beim Nachwuchs. Und überhaupt waren die Kinder und Jugendlichen fleißig dabei. „Die Starterfüllung bei diesen Prüfungen lag teilweise bei 100 Prozent“, erklärte die Turnierleiterin. Das Konzept, viel für die jungen Reiter zu bieten, ging auf. Zumal sich auch der eigene Nachwuchs von seiner besten Seite zeigen konnte.

So sammelten die Reiter des ZRFV St. Hubertus Füchtorf vor allem am zweiten Tag viele Schleifen. Im Teamspringen holten Franziska und Charlotte Rüter, Celina de Jong und Nora Möller Platz zwei, in der Einzelwertung wurde de Jong Dritte. Sie ließ die gleiche Platzierung in einem Punktespringen folgen, die Rüter-Schwestern Franziska und Charlotte reihten sich ebenfalls mehrmals in den Platzierungen ein. Lennea Höfler belegte beim Reiter-Wettbewerb Platz drei und selbstverständlich waren die Füchtorfer auch in der Führzügelklasse stark vertreten.

Zum Sommerturnier an der Gröblinger Straße gehörten auch die Wettbewerbe bis in die mittelschweren Klassen. In der M*-Dressur war für den Sieg die Wertnote 8,0 erforderlich. Andrea Schmidt vom RuFV Borgloh und Runa in wit waren das viertletzte Paar im Hallenviereck und überzeugten die Richter.

Noch spannender war es draußen, auf dem Turnierplatz, bei bestem Wetter und vielen Zuschauern. Einmal mehr war im Springen der Klasse M* Alexander Rottmann (RFV Vornholz) das Maß der Dinge. Sieben Paare hatten sich für das Stechen qualifiziert, mit Rohmann HH legte Rottmann die Latte gleich richtig hoch. In 36,87 Sekunden war das Paar fehlerfrei durch den Parcours gekommen. Valentin Valkov vom RFV Warendorf brauchte mit Horse Gym’s Cool Running als nächstes Paar zwei Sekunden länger, damit standen die ersten beiden fest. Mit Cornetti, seinem dritten Pferd im Stechen, konnte es Rottmann ruhig angehen lassen. Die 40,78 Sekunden reichten dennoch zu Platz drei.

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