Über 1000 Zuschauer begeistern Choreos
Bild: Havelt
Die Hip-Hoper der Blazin Beatz waren nur eine von vielen Formationen des TSC Warendorf
Bild: Havelt

Und es hatte sich gelohnt. Die akribisch ausgearbeiteten Choreographien, wussten zu gefallen. Die rund 150 Tänzerinnen und Tänzer des Vereins holten sich ihren verdienten Applaus ab.

Schließlich steckt eine Menge Arbeit hinter jedem einzelnen Tanz. „Man macht sich oft viele Stunden über vielleicht zehn Sekunden Tanz Gedanken, um dann festzustellen, dass es gar nicht funktioniert“, sagt Marcel Nevolani, der nicht nur Trainer und Tänzer des deutschen Hip-Hop-Vizemeisters „NovaBeatz“, sondern auch noch zweiter Vorsitzender des Vereins ist.

Hinter jeder Figur, hinter jedem Schritt und jedem Schaubild steck also eine Menge Vorarbeit. Dafür, dass das Ganze möglichst leicht aussieht, haben die Formationen viele Stunden trainiert. Ein, zwei oder sogar dreimal pro Woche – je nach Anspruch und Ziel – treffen sich die verschiedenen Gruppen, damit bei den Auftritten und vor allem den Wettkämpfen alles sitzt. Dort muss man sich nämlich dann den kritischen Augen der Punktrichter stellen.

Es gibt aber eben nicht nur die Wettkampfgruppen, sondern auch die Hobby-Formationen, bei denen alleine der Spaß Trumpf ist. Fährt man auf Turniere, dann kommt noch der Ehrgeiz, eine gute Platzierung zu erringen, dazu. So ist für jeden im Verein das Passende geboten.

Eine besondere Saison dürfte es für die neu zusammengestellte Formation „Reset“ geben. Die besten Tänzerinnen aus den früheren Formationen Vis-a-vis, Corazon und Luova wurden hier zusammengebracht, um in der anspruchsvollen Oberliga möglichst gut mithalten zu können.

Insgesamt haben sich die Zahlen im Verein etwas verlagert. War der Jazzbereich in der Vergangenheit in der Masse deutlich stärker besetzt, so ist das Verhältnis zum Hip Hop mittlerweile fast ausgeglichen. „Beide sind zu einer echten Einheit zusammengewachsen“, freut sich Nevolani. Der beste Beweis dafür war der Auftritt der Gruppe „Unity“, in der sowohl Hip-Hoper als auch Jazztänzer gemeinsam zu beiden Musikrichtungen einen Showtanz für die Zuschauer zeigten.

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