Über den roten Teppich ins Ziel
Wenn die Sieger des Harsewinkeler Triathlons von Organisator Robert Becker die Blumen überreicht bekommen, „flanieren“ sie erstmals über einen roten Teppich über die Ziellinie.

 Nun erwarten Fachleute einen Zweikampf zwischen dem Harsewinkel-Sieger 2013, Alexander Brämer (1. Tri-Club Paderborn), und dem Zweitliga-Athleten Julian Mutterer (Ejot Buschhütten). Eine um ein Jahr verspätete Titelverteidigung gibt es auf der Mitteldistanz. Im Topfeld der Männer (Start 10:40 Uhr) ist mit Felix Menn (Buschhütten) der Sieger von 2013 wieder dabei.

Erfreulich für den Veranstalter Trispeed: Seit zwölf Tagen ist die Veranstaltung in Harsewinkel mit 830 Athleten restlos ausgebucht.

Hohes Niveau versprechen erneut die NRW-Ligen. Für das Verler Tri-Sport-Team ist Harsewinkel der Saisonauftakt. Mit Mike Schuster, Ralf Meiertoberens, Dirk Christophliemke und Markus Klawitter starten die Verler in Bestbesetzung in die dritthöchsten Klasse. In der NRW-Liga dabei ist auch der zweifache Harsewinkel-Sieger Daniel Knoepke. Der 33-Jährige geht mit dem Ejot-Team Buschhütten III ins Rennen. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Stefan Werner vom WSV Bocholt. Werner gewann bereits viermal die Mitteldistanz, geht aber wie Knoepke mit der letzten Startgruppe der NRW-Liga um 14.30 Uhr ins Wasser.

Ein großes Feld geht mit den Frauen der NRW-Liga ins Rennen. Neben den 15 Teams der Liga kommen am ehesten die frühere Bundesliga-Starterin Ellen Knoepke (Buschhütten), Stefanie Schillings (TRC Essen) und Heike Stinjek (WSV Bocholt) für eine vordere Platzierung in Frage. Wahrscheinlicher ist aber, dass sich, wie in den vergangenen Jahren, ein junger „Shootingstar“ durchsetzt.

Während die Männer von Trispeed Marienfeld parallel beim Triathlon in Hagen starten, haben die Landesligisten TV Verl III und das 1. Tri-Team Gütersloh III Heimspiele. Patrick Hoseman, Torsten Nöthling, Holger Pollmeier und Sebastian Tigges gehen für die Verler, Eike-Jan Diestelkamp, Markus Heitmann, Jörg Hoffmann und Thomas Fortkord um 13.30 Uhr für die Gütersloher an den Start.

Organisatorisch gibt es nur geringe Änderungen. Die Laufstrecke musste aufgrund der Turnhallen-Baustelle umgelegt und etwas verkürzt werden. Der größte Ansturm auf Startplätze erfolgte auf die Volksdistanzen (Starts ab 11.30 Uhr), auf denen sich viele heimische Starter tummeln.

Erstmals werden die Athleten am Sonntag im Ziel auf einem Roten Teppich empfangen. „Die Athleten sollen auf den letzten Metern flanieren“, erhofft sich Organisator Robert Becker ein schönes i-Tüpfelchen.

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