Umschalten in den Meisterschafts-Modus
Bild: Dünhölter
Ein Kandidat für die durch Sperren frei gewordenen Plätze in Verls Defensive ist Patrick Plucinski (r.).
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Das Umschalten in den Meisterschafts-Modus dürfte dem SC Verl leicht fallen, bestritt das Team von Trainer Andreas Golombek in der Vorwoche zur Überbrückung des meisterschaftsfreien Wochenendes doch ein erfolgreiches Testspiel beim Drittligisten VfL Osnabrück. Im Heimspiel gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf an diesem Samstag (Anstoß 14 Uhr, Poststraße) will der Sportclub seine Erfolgsbilanz ausbauen. Den 6:0-Sieg über Landesligist Attendorf im Westfalenpokal hinzugerechnet, ist der SCV seit nunmehr sechs Pflichtspielen ungeschlagen.

In den Zweikämpfen dagegenhalten

Drei Unentschieden und drei Siege bilden die positive Bilanz der vergangenen Wochen. Die Punktausbeute sei „zufriedenstellend“, sagt Verls Vorsitzender Raimund Bertels, der zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr als SCV-Trainer zwei Zähler weniger auf der Habenseite verbucht hatte. Ein Duell auf Augenhöhe erwartet Golombek heute gegen die Rheinländer. „Düsseldorf verfügt über gut ausgebildete junge Spieler, die von einigen Routiniers geführt werden.“ Da gelte es, in den Zweikämpfen dagegenzuhalten und den Düsseldorfern keine Räume anzubieten.

Markus Bollmann fällt länger aus

Schlechte Nachrichten vor dem Gastspiel des SC Wiedenbrück an diesem Samstag (14 Uhr) bei der U 23 des FC Schalke 04: Abwehrspieler Markus Bollmann leidet an einer Entzündung der linken Gehirnhälfte, wird mit Kortison behandelt und fällt deshalb auf unbestimmte Zeit aus. Das hat der Fußball-Regionalligist am Freitag bestätigt. „Die Ärzte wollen die Erkrankung mit dieser Methode bekämpfen“, sagte SCW-Trainer Alfons Beckstedde. Für den Ex-Profi wird nun Sebastian Sumelka in die Innenverteidigung neben Jure Colak rücken.

„Diese Punkte zählen doppelt“

Mit Oliver Zech, Carsten Strickmann und Julian Stiens fallen zudem drei weitere Spieler aus. So tritt der SC Wiedenbrück die Reise ins Ruhrgebiet dezimiert, aber voller Tatendrang an. Für Trainer Beckstedde stellt dieses Spiel auf Schalke – mit neun Punkten und Rang 15 ungewohnt schlecht in die Saison gestartet – eine wichtige Partie dar. „Diese Punkte zählen doppelt“, erklärte „Ali“ angesichts des Duells mit einem der direkten Konkurrenten.

Weitere Hintergründe zu den Partien der Fußball-Regionalligisten SC Verl und SC Wiedenbrück lesen Sie am Samstag in der „Glocke“.

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