Van Lent wechselt nach Offenbach
Arie van Lent, hier mit Cihan Özkara, wechselt nach der Saison zu den Kickers Offenbach.

 Dienstag Nachmittag hat der Ahlener Trainer den neuen Arbeitgeber für die kommende Drittliga-Saison fest gemacht und rüstet sich dann, in Offenbach als Nachfolger von Thomas Gerstner das Ziel „Zweitliga-Aufstieg“ neu anzugehen. „Aufgrund dieser schwierigen Saison sind wir hier intern alle sehr zusammengerückt. Mir sind hier alle schon ans Herz gewachsen, aber von der sportlichen Perspektive her ist es für mich persönlich der richtige und nächste Schritt als Trainer. Ich muss und will diese Chance nutzen“, so van Lent.

Zuerst aber Pokal und Saison

Bis es soweit ist, steht aber zuerst noch das alte Projekt an. Mittwoch am ausverkauften „Waldschlösschen“ gegen den SV Lippstadt (19.30 Uhr) schnell mal ins Finale des Krombacherpokals vorstoßen und enorm wichtige 100 000 Euro abkassieren. Und dann noch Samstag in Rostock, wenigstens für die sportliche Ehre, den Abstieg vermeiden. „Alles andere zählt in diesen Tagen nicht“, kommt für Arie van Lent jetzt noch Ahlen definitiv vor Offenbach. Bei den selbstbewusst auftretenden, aber drei Klassen niedriger spielenden Lippstädtern ist die Favoritenrolle natürlich klar an Ahlen vergeben. „Ich will, dass wir einfach nur den Gegner schlagen“, redet van Lent nicht drumherum und erwartet das Mindeste. Wie und wie hoch, ist völlig egal, man hat schließlich noch Wichtigeres zu tun.

Dafür hat er seinen, vom Senstationssieg über Erfurt noch geschlauchten Spielern zwei Pflegetage verordnet, die letzten Termine sind schwer genug. Denn ohne Piossek (Schulter-OP), Celik (gehirnerschütterung) und Vrzogic, der mit seiner Zerrung vielleicht wieder in Rostock angreifen darf, stellt sich die Mannschaft sowieso von selbst auf. Auch Maczkowiak hat im Tor weiter das Vertrauen des Trainers. „Eine Torwart-Frage diskutiere ich derzeit nicht“, setzt van Lent darauf, dass Maczkowiak bei Essen schon Routine im Abstiegskampf besitzt.

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