Vellern und Lette rücken in A-Liga nach
Sowohl Lette mit Trainer Jens Schreier (l.) als auch Carmine Cardillo und sein Team RW Vellerns steigen nachträglich auf.

Der VfB Germania Lette und RW Vellern profitieren als Dritter und Vierter der Fußball-Kreisliga B vom Rückzug RW Ahlens II und des SV Neubeckum II und steigen nachträglich auf. „Sowohl sportlich als auch finanziell hätte es keinen Sinn ergeben, mit 14 Mannschaften in der A-Liga zu spielen“, begründete Bernd Kruse, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses, am Sonntag, 8. Juli, diese Vorgehensweise.

Bereits am drei Tage zuvor waren die betreffenden Vereine gefragt worden, ob für sie ein nachträglicher Aufstieg vorstellbar sei. „Das ist ja freiwillig, und wir müssen die Vereine fragen, ob sie dazu bereit sind. Beide haben sich dazu bereiterklärt, und von der Leistungsstärke müsste das passen“, sagte Kruse erfreut und zuversichtlich.

Beide Teams nehmen die Herausforderung gerne an. Lettes Abteilungsleiter Fußball, Hendrik Lanwehr, der auch in der ersten Mannschaft spielt, sagte: „Wir haben das mit der Mannschaft und den Trainern besprochen und am Samstag die Entscheidung getroffen, dass wir hochgehen. Der Zeitpunkt ist wegen der abgelaufenen Wechselfrist unglücklich, aber mit der Mannschaft können wir für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ Aus einem Grund ist der Aufstieg für den VfB unerfreulich: „Wenn wir vorher gewusst hätten, dass der dritte Platz reicht, hätten wir vorher feiern können“, ulkte Lanwehr.

Ähnlich ist die Gefühlslage bei Vellerns sportlichem Leiter Markus Schiewe. „Wir haben am Freitag mit den Trainern und der Mannschaft gesprochen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns anderen Herausforderungen zu stellen“, erklärt er. Spieler und Trainer sprachen sich dafür aus, sich eine Liga höher mit Gegnern größerer Qualität messen zu wollen. „Es war ein Vorschlag des Kreisvorstandes, und ich denke, dass es eine gute Lösung für die Allgemeinheit der Kreisligen ist“, ergänzte Schiewe.

So denkt auch Kruse: „Mit 16 Mannschaften, da hat ein Verein mehr Einnahmen und andernfalls zwei Spiele weniger. Dazu kommen zwei Vereine mit vielen Zuschauern dazu“, begründete er. Auch die B-Liga wird aufgestockt. Als Vorjahresdritter steigt Fortuna Walstedde II auf. Der Vierte Aramäer Ahlen II möchte nicht aufsteigen, der Fünfte Germania Stromberg II zögert noch. „Entweder spielen wir die B-Liga mit 14 Mannschaften und die C-Liga mit 16 oder beide mit 15 Mannschaften“, sagte Kruse.

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