Verl im Derby ohne Fröbel, aber mit Göller
Sebastian Göller ist nach langer Verletzungspause in Harsewinkel erstmals wieder für den TV Verl am Ball.

Die Favoritenrolle nur aufgrund des Tabellenstandes vergeben wollen beide Trainer nicht. „Harsewinkel hat eine gute, junge Mannschaft. Sie sind auf dem richtigen Weg, müssen ihr Potenzial aber regelmäßig auf die Platte bringen“, sagt der Verler Trainer Sören Hohelüchter. Der kann endlich wieder auf den seit Oktober verletzten Rückraumspieler Sebastian Göller zurückgreifen.

Dafür fällt wohl Thomas Fröbel aus. Der Kapitän hat sich beim Mittwochstraining den Fuß verknackst und bekam in der Nacht starke Schmerzen. „Ich gehe nicht davon aus, dass er spielt“, sagt Hohelüchter.

Seine vorerst letzten Spiele für die Verler bestreitet Niklas Fischedick, der demnächst eine bis zu dreimonatige Pause (Verschleiß in den Sprunggelenken) einlegt.  „Dennoch schenken wir die Saison nicht ab. Das Treppchen bleibt  unser Saisonziel“, sagt der Verler Trainer.

Punkte oder gar die Saison vorzeitig abzuschenken kann sich Gastgeber TSG Harsewinkel sowieso nicht erlauben. Denn mit 12:24-Zählern ist die Mannschaft von Manuel Mühlbrandt längst noch nicht gesichert. „Eine Chance haben wir – aber nur, wenn wir konstant am oberen Limit spielen“, sagt Spielertrainer Manuel Mühlbrandt und verweist auf die starken Hinrunden-Auftritte in eigener Halle gegen die Topteams Jöllenbeck und Möllbergen. „Da haben wir genau das geschafft.“ Mühlbrandt setzt auf die Unterstützung des Publikums und eine Steigerung gegenüber dem Hinspiel. „Da hatte Verls Fabian Raudies einen Sahnetag. Aber der ist nun nicht mehr da.“

Auf keinen Fall dürfe seine Mannschaft zulassen, dass der TV Verl sein Laufspiel aufzieht: „Da haben sie mit Sergej Braun im direkten Gegenstoß und über die zweite Welle ganz starke Leute.“ Vielmehr setzt „Mühle“ darauf, selbst einfache Tore zu erzielen und so die dringend benötigten Punkte zu holen.

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