Verler Halbmarathon: Geringere Prämien für bessere Zeiten
Bild: Steinecke
Präsentieren den Verler Halbmarathon: DJK-Trainer Hansi Böhme (l.) und Organisator Peter Oesterhelweg.
Bild: Steinecke

„Wir haben uns im letzten Jahr dem nationalen Trend angepasst“, sagt Organisator Hansi Böhme angesichts der rückläufigen Teilnehmerzahlen. Mit der besonders für Einsteiger reizvollen Fünf-Kilometer-Strecke soll jetzt verlorenes Terrain zurückerobert werden. „Es hat immer wieder Anfragen gegeben. Das ist ideal für diejenigen, die sich die zehn Kilometer oder den Halbmarathon nicht zutrauen“, sagt Peter Oesterhelweg zu der nicht vermessenen Route, die am Verler See vorbei in erster Linie durch eine landschaftlich nette Umgebung führt.

19. Verler Halbmarathon, Startzeiten:

11.30 Uhr: Bambini, 800 Meter
11.45 Uhr: Schüler, 1200 Meter
12.00 Uhr: 10-km-Lauf
12.10 Uhr: 5-km-Lauf
13.15 Uhr: Halbmarathon
Start und Ziel: Schulzentrum, Zum Meierhof
Anmeldung: erst am Wettkampftag, bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start
Infos: Peter Oesterhelweg, w 05241/236490 (d), 05241/37557 (p)
Internet: www.verler-volkslauf.de

„Ein Muss aus wirtschaftlichen Gründen“, nennt Peter Oesterhelweg die neue Prämienstruktur. Beim Halbmarathon bekommen Männer und Frauen von den Plätzen eins bis sechs 300, 200, 150, 100, 75, und 50 Euro. Damit beginnen die Prämien im Vergleich zum Vorjahr um 100 Euro niedriger. Die Mindestzeiten für das Erreichen der Prämien wurden dagegen heraufgesetzt. Frauen müssen nun besser als 1:23 und Männer besser als 1:12 Stunden laufen. Wer den Streckenrekord von 1:02 Stunden unterbietet, dem winkt eine Sonderprämie von 350 Euro.

Die Veranstalter erhoffen sich besonders durch das Heraufsetzen der Mindestzeiten mehr Chancen im Halbmarathon für die heimischen Läufer, denen in der NRW-Wertung über zehn Kilometer 100, 75, und 50 Euro Preisgelder winken. Auf der Halbmarathon-Strecke dürften sich die heimischen Laufgrößen allerdings auch in diesem Jahr schwertun. Mit dem Äthiopier Emebt Etea Bedada (1:12:28 Std.) sowie den beiden Kenianern Eluit Kiplagat (1:00:52) und David Ndusu (1:04:23) schickt der Detmolder Laufstall Wagner drei schnelle Männer aus der zweiten Reihe ins Rennen.

Aus Gütersloher Sicht hält bei den Frauen Melanie Genrich die Fahne hoch. Als DJK-Mitglied muss sie jedoch am Sonntag mit einer Doppelrolle zurecht kommen. Sie kann erst an den Start gehen, nachdem sie den Anmeldetisch geschlossen hat. Damit ist Genrich eine von zirka 60 Helfern und Helferinnen, die für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zuständig sind. Selbst die Kuchentheke hat die Gütersloher DJK unter die eigenen Fittiche genommen.

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