Verlieren für ASG und TuRa verboten
Bild: Wegener
Marian Michalczik (r.) soll heute Abend in Bergkamen den verletzten ASG-Spielmacher Mattes Rogowski ersetzen.  
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Das klingt nur beim ersten Hinhören paradox.  Denn sowohl die ASG als auch Bergkamen dürfen sich eins nicht leisten, wenn sie ihre selbstgesteckten Ziele weiter verfolgen wollen: eine Niederlage.

Während die ASG um Trainer Sascha Bertow mit drei Punkten Rückstand der einzige ernstzunehmende Verfolger des Soester TV ist, haben die Gastgeber mit guten Leistungen überzeugt und die rote Laterne an Riemke abgegeben. „Bei Bergkamen hat der Trainerwechsel gefruchtet“, sagt Bertow anerkennend. „Sie waren schon abgeschlagen und haben sich zurückgemeldet.“

Aus den vergangenen vier Spielen hat das Team von Trainer Ingo Wagner fünf Punkte verbucht. In Bielefeld (36:31) und Riemke (38:31) war sie siegreich, zwischendurch unterlag sie zuhause Spenge mit 32:34 und trotzte dem starken Aufsteiger Volmetal ein 35:35 ab. „Wir wissen, dass wir uns keinen Ausrutscher mehr leisten dürfen“, erklärt der TuRa-Coach, der im Dezember nach der 21:33-Niederlage in Ahlen Trainer Jörg Rode abgelöst hat.

Wagner ist ein Bergkamener Urgestein. Der 40-Jährige hat zu Regionalligazeiten zwischen den Pfosten gestanden und damals mit dem späteren Bundesligaprofi und Ex-ASG-Spieler Jürgen Weber zusammengespielt. Der Angestellte der Stadtverwaltung war als sportlicher Leiter immer nah an der Mannschaft und ist fest überzeugt, die Klasse halten zu können. Ein Punkt fehlt noch, um auf den drittletzten Platz rutschen zu können, den noch Augustdorf/Hövelhof innehat.

Sascha Bertow hat die jüngsten Ergebnisse mit Interesse verfolgt und weiß um die Stärken der Gastgeber um Tobias Weßeling und Ex-Profi Thomas Rycharsky.

„Bei uns fällt Mattes Rogowski aus, er hat sich beim Training einen Bänderriss zugezogen“, sagt Bertow. Für den Spielmacher wird Youngster Marian Michalczik die Fäden ziehen. „Das hat er in dieser Saison ja schon öfter gut gemacht.“

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