VfB Lette „rockt“ die A-Liga Gütersloh
Bild: Inderlied
Es läuft bestens:  VfB-Zugang Nils Meisterernst, Trainer Timo Hillebrenner und dessen derzeit verletzter Bruder Gerrit Hillebrenner liegen mit Lette auf Platz zwei der Kreisliga A.
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 „Wunderbar“, sagt Lettes Trainer Timo Hillebrenner und bringt das, was sich im und um das Stadion an der Jahnstraße tut, auf einen Nenner. „Ich bin schon überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir nach zwölf Spieltagen so gut dastehen. Einige haben uns sicherlich auch unterschätzt“, nennt der VfB-Trainer Gründe für den Höhenflug.

Es gibt aber auch viele hausgemachte Ursachen für den verstetigten Aufwärtstrend. „Alle sind heiß aufs Gewinnen, der Wille ist da“, attestiert Hillebrenner seinen Jungs. Zudem sei die Mannschaft weitgehend zusammen geblieben. Die Zugänge Nils Meisterernst und Wilhelm Sattler haben das Team dank ihrer Klasse ein gutes Stück vorangebracht. Der dritte Neue im Bunde, Trainerbruder Gerrit Hillebrenner, wird die Mannschaft noch weiter verstärken, sobald er seine Knieverletzung auskuriert hat.

Der große Zusammenhalt und der Ehrgeiz des Teams kompensieren die Tatsache, dass Lette nur zweimal in der Woche trainieren kann. „Die meisten anderen Mannschaften der Liga trainieren dreimal“, betont Hillebrenner. Der Verantwortliche hat obendrein einige Studenten im Team, die erst freitags von weit entfernten Studienorten heimkehren und sich daher auch nur an diesem Tag auf das nächste Spiel vorbereiten können.

Ferner stimmt das Umfeld. Stellvertretend nennt Hillebrenner nimmermüde helfende Geister wie Thomas „Pommes“ Populoh oder Christian „Puma“ Baumhus. „Auf die beiden kann ich mich verlassen, seitdem ich hier bin“, sagt der Gütersloher.

Mitentscheidend für den Erfolg ist nach Ansicht des Trainers auch der neue Kunstrasenplatz. „Wir wissen jetzt, dass der Ball im Training nicht in einer Pfütze liegen bleibt. Außerdem hatten wir früher oft Probleme, wenn wir auswärts auf Kunstrasen antreten mussten. Jetzt können wir vorher entsprechend trainieren.“

Zum ganz großen Glück fehlen Hillebrenner bis zur Winterpause nur noch „sechs Punkte aus vier Spielen“. In der jetzigen Verfassung sollten seine Spieler ihm diesen Wunsch erfüllen können.

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