VfL-Handballer gewinnen Abstiegs-Krimi
Bild: Inderlied
Dirk Feidieker (Mitte) behielt die siegbringenden Nerven.
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Nerven wie Drahtseile bewies Dirk Feidieker, als er zum entscheidenden Siebenmeter antrat. Die Spielzeit war längst abgelaufen, der Spielstand ausgeglichen - zu wenig für die Sassenberger. Doch der eisenharte Werfer trotzte dem Druck und traf zum 34:33-Sieg.

Emotionale Achterbahnfahrt

Acht Minuten vor dem Ende stand es 29:27 für den VfL, ehe die Partie zum ersten Mal kippte. Hörste glich zunächst aus und ging danach mit 32:29 in Führung (57.). Nach zwei schnellen Ballverlusten kamen die Gäste auf 32:31 heran, ehe zwei Minuten vor dem Ende die Hörster zwei Zeitstrafen kassierten. Mit zwei Spielern mehr auf dem Feld riskierten die Gäste die offene Deckung und wurden mit der 33:32-Führung 25 Sekunden vor Schluss belohnt. Jetzt setzte Hörste alles auf eine Karte, nahm den Torwart heraus und glich fünf Sekunden vor Ende aus.

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