Victoria Clarholz robbt sich heran
Bild: Inderlied
So wird es gemacht: Trainer Frank Scharpenberg (l.) gibt Timo Biegel taktische Anweisungen.
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Die Gemütslage des Trainers war trotzdem gemischt. „Mit dem Punkt in Delbrück kann ich super leben“, hob Frank Scharpenberg zunächst das Positive heraus, um sofort im Nebensatz Kritik zu üben. „Einige Spieler haben nicht das gebracht, was sie können - vor allem läuferisch.“ Was er nicht sagte: Es wäre eine dicke Überraschung möglich gewesen. Denn in der zweiten Hälfte bekam die Victoria von Minute zu Minute mehr Oberwasser, während die Gastgeber kaum noch gefährlich wurden.

Anfangsphase lässt Schlimmes vermuten

Danach hatte es zunächst nicht ausgesehen. Denn die Anfangsphase gehörte ganz klar den Delbrückern und ließ Schlimmes für die Gäste vermuten. Die Partie hatte kaum begonnen, da konnten sich vier Delbrücker in Seelenruhe den Ball im gegnerischen Strafraum zuspielen. Ausgerechnet der ehemalige Clarholzer Andreas Dreichel verwandelte den Ball zur frühen 1:0-Führung (2.). Doch nach 25 Minuten erlahmte der Angriffswirbel der Gastgeber. Nach vorne fand die Victoria weiterhin zwar so gut wie nicht statt. Doch angetrieben von Aleksander Knezevic ließen Clarholz in der Defensive nichts zu.

Das Geschenk angenommen

Für den letztlich verdienten Punktgewinn sorgte schließlich ein fragwürdiger Strafstoßpfiff des schwachen Schiedsrichters Christopher Schütter (Werl), der ein Foul am zuvor eingewechselten Timo Biegel erkannte haben wollte. André Grunwald nahm das Geschenk an und netzte elf Minuten vor dem Ende zum Ausgleich ein.

Weitere Reaktionen von Trainer Frank Scharpenberg zum 1:1 von Victoria Clarholz in Delbrück sowie den Spielbericht über die Begegung von Liga-Konkurrent RW Mastholte beim FC Gievenbeck lesen Sie am Montag in der „Glocke“.

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