Victoria Clarholz setzt auf Kontinuität
Bild: dali
Führen weiterhin die Geschicke beim TSV Victoria Clarholz: (v. l.) Geschäftsführer Christoph Rugge junior, Uli Dorn (zweiter Vorsitzender), Kassierer Dieter Kösterherm, Marc Borgmann (dritter Vorsitzender), Frank Gertheinrich (zweiter Kassierer) und Präsident Tobias Feldmann.
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Einstimmig bestätigten die Mitglieder das Führungsgremium. Sportlich befindet sich der größte Verein der Doppelgemeinde in sicherem Fahrwasser. Die Mitgliederzahl sank zwar leicht um 24 auf 1679 Sportler, das lag laut Geschäftsführer Christoph Rugge aber am außerordentlich starken Zuwachs im Jahr davor. 70 Mannschaften und Gruppen treiben in den neun Abteilungen unter der Anleitung von rund 100 Übungsleitern Sport.

„Wir stoßen bei der Kapazität an unsere Grenzen und können beim Hallensport nicht weiterwachsen“, gewährte Rugge einen Blick auf den Wunschzettel: „Wir hätten gerne eine neue Halle.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin Hildegard Haggeney nahm ihn entgegen und fungierte als Wahlleiterin.

An der Spitze stehen weiterhin Vorsitzender Tobias Feldmann und Geschäftsführer Christoph Rugge. Kassenwart bleibt Dieter Kösterherm, er wird von Frank Gertheinrich vertreten. Zudem wurden Uli Dorn (2. Vorsitzender), Marc Borgmann (3. Vorsitzender) sowie die Beisitzer Norbert Brüggemann und Ludger Rolf bestätigt. In seinem Bericht legte Kassierer Dieter Kösterherm ein Plus von 2500 Euro dar.

In welche Dimensionen der TSV inzwischen vorgestoßen ist, verdeutlicht ein Blick auf die Höhe der Einnahmen und Ausgaben. Beide stiegen auf annährend 300 000 Euro. Bei solchen Summen könne einem schwindelig werden, gestand Tobias Feldmann: „Die Zahlen treiben manchmal den Puls nach oben. Als ich als Vorsitzender angefangen habe, lagen unsere Einnahmen bei 200 000 Euro. Das zeigt, dass unsere Verantwortung größer wird.“

Weil laut Feldmann („Es ist sehr schwer, bei den höheren Verbandsabgaben den Mehrwert zu erkennen“) die Ausgaben enorm gestiegen seien, segneten die Mitglieder eine Änderung der Beitragsberechnung ab. Künftig gibt es bei Kindern und Jugendlichen nur noch eine Beitragsklasse. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen einheitlich 3,50 Euro im Monat. Für Erwachsene wird ein Beitrag von sieben statt bisher sechs Euro erhoben. Zudem gibt es einen Familienbeitrag. „Das schafft uns die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden“, so Rugge.

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