Videobeweis nach dem Schlussspurt
Bild: Schalkamp
Einen packenden Schlussspurt auf der Mitteldistanz lieferten sich Neonel Nhanombe (links) vom LV Oelde und Julian Borgelt von der DJK Gütersloh beim Berg- und Crosslauf. 
Bild: Schalkamp

Yannick Schönfeldt (LG Olympia Dortmund) und Michelle Rannacher (DJK Gütersloh) kamen bestens mit den Bedingungen beim Hauptlauf über 8300 Meter zurecht, der zahlreiche steile Anstiege und Bergabpassagen enthielt und keine Ruhepausen erlaubte. Schönfeldt gewann in 30:30 Minuten, Rannacher in 34:15 Minuten – inklusive eines neuen Streckenrekords. Die weiteren Treppchenplätze belegten Philipp Kaldewei (LV Oelde, 31:03), Daniela Wurm (Laufladen Endspurt Paderborn, 36:03), Jan Bade (SC Ostenland, 31:54) sowie Silvia Noya Crespo (DJK Gütersloh, 38:23).

Hochkarätig besetztes Feld

Mit solch starker Besetzung war ausgehend von der Meldeliste am Tag zuvor nicht zu rechnen. „Dass so hochkarätige Läufer sich noch nachgemeldet haben, liegt auf jeden Fall auch am Wetter“, betonte Organisator Joachim Kallenbach vom LV Oelde. Im Hauptlauf erfolgreich waren auch Maximilian Worm vom LVO (32:10), der Fünfter wurde, sowie Jonas Barwinski (Fit 2 Run Beckum / 32:20), der auf Rang sechs folgte. Schnellste Frau aus dem Kreis war Dorothee Sandkühler-Daniel (LV Oelde), die mit 41:46 Minuten das Podium nur knapp verpasste.

Messlatte hochgelegt

Auf der halben Strecke von 4150 Metern und zwei Runden mit jeweils 70 Höhenmetern ging es deutlich flotter zu. Wer bei den Läuferinnen das Rennen machen würde, war bereits an der Startlinie klar. Die Siegerin von 2018 und Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaften über 3000 Meter Hindernis, Kerstin Schulze-Kalthoff von der LG Rosendahl, spulte nur unweit hinter der Führungsgruppe der Männer ein hohes Tempo ab und lief nach 15:57 Minuten mit neuer Rekordzeit durchs Ziel. „Da werden sich zukünftige Läuferinnen strecken müssen“, betonte Organisator Joachim Kallenbach.

Nhanombe eine Fußspitze vorne

Auf Platz zwei folgte Larissa Thiele vom LV Oelde in 19:08 Minuten vor Daniela Niermann (20:09). Bei den Männern lieferten sich Julian Borgelt (DJK Gütersloh) und Leonel Nhanombe (LV Oelde) auf den letzten Metern einen packenden Schlussspurt. „Wir sind uns selbst nicht sicher, wer vorne war“, lautete das Fazit der Beiden. Zeiterfassung und Videoaufnahme bewiesen jedoch, dass der Fuß des Oelders minimal früher die Ziellinie erreichte. So wurde Nhanombe zum Sieger bestimmt – trotz identischer Zeit von 15:10 Minuten mit Borgelt.

Weitere Hintergründe zum Berg- und Crosslauf des LV Oelde lesen Sie am Dienstag, 14. Januar, in der „Glocke“.

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