Viel Respekt und mit Salz in der Suppe
Fünf Torhüter, keiner ist gesetzt: Auch nicht Arne Kampe beim SC Roland. Die Nummer eins ist noch bei keinem vergeben.

 „Die Freude ist natürlich sehr groß, denn es macht mehr aus, wenn es um Punkte geht und sich die Ergebnisse in der Tabelle widerspiegeln“, sagt SCR-Trainer Robert Mainka. Das Derby zum Auftakt gibt da nur mehr Salz in die Auftaktsuppe: „Das ist immer ein besonderes Spiel gegen Roland, das werden wir auch den neuen Spielern mit auf den Weg geben“, verrät BSV-Trainer Klingen.

 Im Vergleich zur Vorsaison ist allerdings quasi nichts mehr vergleichbar. Die Trainer sind geblieben, allerdings ist die Hälfte der Spieler neu. „Wir haben eine andere Mentalität und eine andere Spielweise. Wir wollen schnell in die gegnerische Hälfte kommen und da das Spiel aufziehen“, kündigt Mainka an. Deshalb wurde besonders darauf geachtet, junge Spieler mit viel Tempo und Zielstrebigkeit zu holen.

Auch in Beckum sind fast nur junge Akteure gekommen. „Wir werden das System nicht viel ändern. Wir schauen, dass jeder genau weiß, was er machen soll“, setzt Klingen mehr auf Stabilität. Doch einen blauweißen Abwehrriegel erwartet Mainka nicht: „Ich habe ein gutes Verhältnis zu Hamms Trainer Sven Hozjak, die BSV hat gegen sie forsch attackiert“, weiß er. „Ich erwarte ganz andere Beckumer als in der letzten Saison, als sie nur zerstören wollten.“

 Der Respekt voreinander ist groß, was auch bei Klingen offensichtlich wird: „Man muss bei Roland nur in den Kader schauen, dann weiß man, dass da richtig gute Leute spielen. Das ist eine absolute Spitzenmannschaft“, lobt der Beckumer Trainer. Rolands Mainka will tatsächlich ins obere Tabellendrittel.

„Das ist ambitioniert, sollte aber auch ein Ansporn für die Mannschaft sein. Wir drücken den Spielern aber nichts auf, das haben sie selbst mit formuliert“, erklärt Mainka.

Klingen hält sich, wie üblich, vor der Saison bedeckt: „Durch die 15er-Liga wird das Niveau noch etwas dichter als sowieso schon. Wir wollen die neuen, jungen Spieler integrieren und eine gute Westfalenligamannschaft haben“, sagt er. Nach fünf, sechs Spielen wisse man mehr.

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