Virus legt Vornholz keine Zügel an
In der Springpferdeprüfung der Klasse L belegten Hubertus Große-Lümern (RFV Vornholz) und Carl LH als bestes Paar aus dem Kreis Warendorf den dritten Platz.

Markus Scharmann, erster Vorsitzender des RFV Vornholz und Turnierleiter zog am Sonntagabend eine positive Bilanz: „Im Grunde ist alles sehr gut verlaufen, und das Hygiene-Konzept wurde problemlos umgesetzt. Neben unserem fleißigen Organisations- und Helferteam bin ich besonders dem Ordnungsamt der Stadt Ennigerloh dankbar, das sich in als sehr kooperativ erwiesen hat. Man kann sogar sagen, dass die Veranstaltung besser gelaufen ist, als man im Vorfeld hätte erwarten können.“ 

Insgesamt sei die Atmosphäre recht entspannt gewesen, so Scharmann weiter. Zumal während des Turniers die Anzahl der vor Ort Anwesenden sogar etwas niedriger gewesen sei, als im Hygiene-Konzept vorgesehen. Er könne anderen Reitvereinen durchaus raten, wieder mit Turnierveranstaltungen aktiv zu werden. „Für uns hat sich gezeigt, dass Turniere auch unter den Corona-Schutzmaßnahmen machbar sind.“ 

Auffallend war in Vornholz die hohe Starterfüllung der Teilnehmer, die teilweise über 90 Prozent lag. Ein weiterer Aspekt erfreute Scharmann zusätzlich: „Viele Reiter haben sich bei uns für die Ausrichtung des Turniers bedankt. Man hatte schon das Gefühl, dass Teilnehmer wie Veranstalter wieder ein Stück näher zusammengerückt sind. Es wäre schön, wenn dieses Zusammengehörigkeitsgefühl auch nach der Corona-Zeit erhalten bleiben würde.“ 

Wie stark die Nachfrage nach dem Turnier war, zeigten auch die Ergebnislisten. So waren unter den Spitzenplätzen auch zahlreiche Reiter vertreten, die diesmal nicht aus der näheren Umgebung kamen. „Ich glaube, wir haben mit der Veranstaltung ganz gute Werbung für uns gemacht und ich hoffe, dass mancher Teilnehmer, der an diesem Wochenende erstmals bei uns war, zukünftig auch wieder kommt“, so Scharmann. 

Der Turnierleiter, der zugleich auch noch Hygiene-Beauftragter der Veranstaltung war, wurde zudem noch einer weiteren Aufgabe gerecht. Mit der siebenjährigen westfälischen Cornet Obolensky-Tochter Chocomel E gewann er am Sonntag die zweite Abteilung des L-Springens.

Auch wenn zahlreiche Spitzenplatzierungen an Reiter nach außerhalb des Kreises Warendorf gingen, hatte im sportlichen Höhepunkt, dem M-Springen am Sonntagnachmittag, mit Reinhard Knappheide (RFV Ostbevern) und seiner elfjährigen Westfalenstute Paula ein regional recht bekanntes Paar die Nase vorn. So siegte sie in der ersten Abteilung vor der Warendorfer Sportsoldatin Maren Hoffmann mit Covina Ass. In der zweiten Abteilung belegten hinter der Siegerin Alina-Noel Potthoff (Rosendahl) mit Apanatschi Alexander Rottmann (RFV Vornholz) mit Amity FBH und Hannah-Michelle Wilken (RFV Warendorf) mit Almani die Plätze zwei und drei.

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