Volle Tagesordnung, Markus Kottmann erhöht Taktzahl
Markus Kottmann leitete gestern erstmals den Gütersloher Sportausschuss.

Und Kottmann vergaß dabei nicht, seinem langjährigen Vorgänger Gerhard Feldhans (ebenfalls CDU) zu danken: „Ich trete in große Fußstapfen. Gerry, Du hast diesen Ausschuss geprägt.“ Dem stimmten die Ausschussmitglieder, darunter ebenfalls viele neue Gesichter, applaudierend zu.

 Inhaltlich vielfältig – von Anträgen zur Förderung der Schwimmfähigkeit (CDU), des Wandersports (Grüne) und zur Kooperation von Schulen und Verein zur Talentförderung, (CDU) – einte alle Punkte, inklusive des Haushalts, die einstimmige Zustimmung des Gremiums.

 Und viele hatten einen Bezug zu der Ende 2017 eingeleiteten Sportentwicklungsplanung (Spoep), deren abschließender Bericht durch die begleitende Universität Paderborn jetzt vorliegt. Der am meisten diskutierte Antrag von der BfGT zur Schaffung einer Stelle „Servicepoint Sport“ in Kooperation mit dem Stadtsportverband, wurde mit Zustimmung von Antragsteller Klaus Sperling auf den nächsten Sportausschuss vertagt. Dies könnte eine Sondersitzung zum Thema koordinierter und konzeptioneller Umsetzung der Spoep werden. Denn dort findet sich auch die Empfehlung einer Kümmererstelle. 

„Hier müssen wir Begriffe schärfen“, empfahl Beigeordneter Henning Matthes, was Georg Endt als neuer Vorsitzender des Stadtsportverbandes begrüßte. 

Eindeutig war die Vorstellung der neuen Umkleiden am Kamphof durch Wilhelm Kottmann. Diese werden an der Stirnseite (zum Dalkeweg) eingeschossig gebaut und haben das Potenzial zum Schmuckstück. Da die Maßnahme zu 90 Prozent mit Landesmitteln gefördert wird, hängt der Baubeginn des 30 Meter langen Gebäudes von der Förderzusage ab. 

Offen und mit nachbarschaftlicher Hilfsbereitschaft steht die Stadt Gütersloh der Anfrage des SC Verl gegenüber, das Heidewaldstadion als Spielstätte der dritten Liga zu nutzen. Über die Tauglichkeit entscheiden DFB und Spielausschuss.

 Den Antrag zur Nutzung der Sportstätten von Mansergh Baracks und Flughafens ließ die BfGT auf den nächsten Sportausschuss vertagen. Das passt gut zum Vorhaben Markus Kottmanns, die Taktzahl der Sitzungen von bislang zwei im Jahr auf mindestens drei zu erhöhen.

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