Von Abbruch im Fußballkreis keine Rede
Foto: Wegener
Die Chancen, dass die Saison in Westfalen beendet werden kann, stehen gut. Das gilt auch für (v. l.) Bernd Kieskemper und den TUS Freckenhorst sowie Patrick Rockoff und den VfL Sassenberg.
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Klares Ziel bleibt es weiterhin, die aktuelle Saison mit einem wertbaren Ergebnis bis zum 30. Juni zu beenden. Anders würde es auch gar nicht gehen. „Unsere Satzung schreibt uns sogar vor, einen Spielbetrieb anzubieten“, erinnert Krevert an das schriftlich Bindende. „Es gibt derzeit kein Bestreben, die Saison komplett abzubrechen. Dafür haben wir den Mechanismus der 50-Prozent-Regelung ja getroffen.“ 

Zur Erinnerung: Diese besagt nichts anders, als das es reicht, wenn jede Mannschaft mindestens die Hälfte ihrer Saisonspiele absolvieren kann, damit gewertet werden kann – Auf- und Abstiege eingeschlossen. Es greift dann die Quotientenregelung Punkte pro Spiel. 

„Und diese Regel war allen Vereinen vor der Saison bekannt“, verdeutlicht Krevert. „Ich kann zwar noch nichts verbindliches sagen, aber ich glaube weiter fest daran, dass uns das auch gelingen wird. Dafür würde es schon reichen, wenn wir im April, Mai und Juni spielen können.“ 

Anders als beispielsweise der Fußballverband Hamburg, der die Saison abbrechen will, wenn nicht ab 13. Februar zumindest wieder  trainiert werden darf, will man in Westfalen die Saison unbedingt beenden und vor allem seine Aktiven wieder auf die Plätze bringen. „Wir haben ja auch einen gesellschaftlichen Auftrag“, gibt Krevert weiter zu bedenken. Vor allem der Nachwuchs liegt ihm dabei am Herzen. „Wir müssen alles dafür tun, dass wir die Kinder und Jugendlichen wieder zum Trainieren und Spielen bekommen.“ Dann dürften die Erwachsenen wohl auch automatisch wieder ran. 

„Wir können momentan keine definitiven Entscheidungen treffen. Das tun wir dann, wenn es von der politischen Seite aus möglich ist“, sagt der Kreisvorsitzende. 

Derweil ist an alle Vereine eine Einladung geschickt worden, um am Dienstag, 26. Januar, ab 19.30 Uhr online an einer Sprechstunde teilzunehmen, die den Titel „Lasst uns über Fußball reden“ trägt. Dabei soll über die Punkte Herrenfußball, Frauenfußball, Juniorenfußball, Schiedsrichter und den allgemeinen Spielbetrieb gesprochen werden. Alle, die etwas wissen oder sagen möchten, sollen Gehör finden.

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